4 einfache Lösungen für Einschlafproblemen

Endlich ins Bett nach einem langen Tag und dann will der Schlaf nicht kommen! Diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht.  In diesem Beitrag gebe ich Tipps wie das Einschlafen schnell und problemlos klappt. 

Kein Fernsehen und kein PC vorm Zubettgehen

Häufigste Ursache für Einschlafstörungen sind Fernsehen oder die Arbeit am PC bis in die Nachtstunden. Bei einem spannenden Film wird dem Gehirn Höchstleistung abverlangt. Die Ausschüttung von Stresshormonen versetzt Körper und Geist in Alarmbereitschaft, der Puls rast, die Muskeln kontrahieren. Von Entspannung keine Spur. Wer dann gleich Schlafen geht, kann selten gut einschlafen.

Wei unser Gehirn wie ein Computer arbeitet: Nicht einfach den Strom abklemmen, sondern ordnungsgemäß herunterfahren! Erfahrungen zeigen, dass es besser ist, zwei Stunden vor dem Zubettgehen die Bildschirme abzuschalten. So gewinnt das eigene Leben Raum für sich und den Partner.

Beruhigende Tätigkeiten wie Lesen und Bügeln ausführen

Um seinen Feierabend zu genießen, braucht es nicht zwingend Fernsehen oder PC! Wie wäre es mit einem Leseabend zu zweit? Ein Gläschen Rotwein, getragene Musik im Hintergrund – da kommen überraschende Saiten zum Klingen.

Wer noch zu viel Energie in sich verspürt, der sollte es mit Bügeln, Semmelbrösel raspeln oder Nüsse knacken versuchen. Wichtig ist dabei, dass die ausgeführte Arbeit ohne große Putzaktion beendet werden kann.

Vorsicht ist bei Sport und Spiel am Abend geboten. Ein entspannter Spaziergang oder eine kleine Runde mit dem Fahrrad fördern die Ruhe, Joggen und Schwimmen dagegen bringen den Kreislauf auf Touren.

Schlafzimmer komplett abdunkeln

In früheren Zeiten gab es keine flimmernden Bildschirme, nur flackernde Kerzen. Die Dunkelheit gehörte zum Alltag und beendete den Tag. Heute wird es dank LED und Bildschirm taghell. Für das Gehirn ist das Stress.

Geht es zu Bett, scheint die Straßenlampe herein, im besten Fall das Mondlicht. Doch um zur Ruhe zu kommen, bedarf es Dunkelheit. Es sollte kein Licht durch die Ritzen der Jallousie fallen und kein noch so kleines Blinklicht leuchten.

So wird der optische Reiz ausgeschalten, das Auge erkennt nichts mehr. Besonders Kinder können oft nicht einschlafen, weil sie im Dämmerlicht das Lieblingsspielzeug entdecken oder ihnen ihre Fantasie im Halbdunkel Märchengestalten vorgaukelt.

Keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer

Die Meinungen über Elektrosmog mögen auseinandergehen, Fakt ist, unser Leben wird mehr und mehr von der Technik bestimmt. Der Wecker ist im Smartphone integriert, der Zweitfernseher hängt vor dem Bett an der Wand.

All diese schönen Dinge möchte man auch in der Nacht um sich haben. Mancher, der nicht einschlafen kann, schaltet den Fernseher ein. Oder auf dem Nachtschränkchen gongt es, weil eine Nachricht auf das Smartphone gekommen ist.

Wer wirklich ernsthaft nach den Ursachen seiner Einschlafstörung sucht, der sollte es zumindest ausprobieren: Alles raus, was blinkt, piepst oder zum Einschalten verlockt. Zugegeben, der Anfang ist schwer. Aber ein erquickender Schlaf lässt sich durch nichts ersetzen!

Autor:

Alexander Singer aus Jena

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