Dem Schimmel das Wasser abgraben

Gesundes Klima in der AA-Kleinanzeigenannahme am Leutragraben: Mitarbeiterin Sabine Straube präsentiert die Ergebnisse von zwei verschiedenartigen Messungen.
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  • hochgeladen von Bernd Hausdörfer

Viele Hauseigentümer und Mieter kennen das Problem: Im Winter und in der Übergangszeit bilden sich an Wänden nasse Flecken, manchmal wächst sogar Schimmel. Die an sich harmlosen Schimmelpilze, die in unserer Umwelt überall vorkommen, können in erhöhter Konzentration jedoch gesundheitsschädlich für die Bewohner sein.

Einer Untersuchung von Experten der Jenaer Universität zufolge ist fast jeder zehnte Haushalt mit diesem Problem konfrontiert. Dabei versteckt sich der Schimmel oft an Stellen, an denen wenig Luft zirkuliert – hinter Schränken, Verkleidungen und unter Fußbodenbelägen. Die Gründe für den Schimmelbefall sind vielfältig. Undichte Dächer und Dachrinnen oder Risse in den Mauern lassen Feuchtigkeit eindringen. Ein nach Baumaßnahmen nicht genügend ausgetrocknetes Gebäude ist ebenfalls anfällig für den Schimmelbefall. Bauphysikalische Mängel können nicht nur im Altbau, sondern auch in sanierten Wohnungen und Neubauten zu so genannten Wärmebrücken und dadurch zu Kondensationsnässe im Mauerwerk führen.

Allerdings tragen auch bestimmte Gewohnheiten der Wohnungsnutzer zu Feuchtigkeit und Schimmelbefall bei. „Mit Beginn der der kalten Jahreszeit wird mehr geheizt und weniger gelüftet“, sagt „jenawohnen“-Geschäftsführer Stefan Wosche-Graf. Das könne zu übermäßiger Feuchtigkeit in der Wohnung führen und neben allgemeinem Unwohlsein auch Schimmel oder weitere Schäden in der Bausubstanz hervorrufen. „Unsere vorangegangenen Sanierungen, die Anbringung einer Wärmedämmung und der Einbau neuer Fenster machen bei den Mietern eine Umstellung der Heizgewohnheiten nötig“, so Wosche-Graf weiter.

Aus diesem Grund bietet das mit 14.000 Mieteinheiten größte Jenaer Wohnungsunternehmen als Orientierungshilfe für seine Mieter jetzt die Meteo-Karte an, die in den „jenawohnen“-Service-Centern kostenlos erhältlich ist. Sie zeigt mit zwei Messfeldern an, wie feucht und wie warm der Raum ist und hilft dem Mieter, das Wohnklima zu optimieren. Bei der Luftfeuchtigkeit gilt es übrigens, wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch, das richtige Maß zu finden: Zu trockene Luft ist ebenfalls nicht gesund, befördert z.B. Erkrankungen der oberen Luftwege.

Autor:

Bernd Hausdörfer aus Jena

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