Köstritzer Landespokal: RWE ist mal wieder mit leeren Händen auf der Heimfahrt

Die Erfurter Spieler waren irgendwie schon im Urlaubsmodus. Nach gut einer Stunde haben sie das Spielen eingestellt. Fotos: Heyder
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Es macht keinen Spaß mehr, acht Jahre in Folge ist RWE nicht in der Lage als klassenhöchste Thüringer Mannschaft den Landespokal zu gewinnen. Nichteinmal ein Tor zu schießen.

Kraft- und saftlos spielte die Truppe beim Erzrivalen in Jena, es gab keine Phase, wo der 3.-Ligist mal die Kontrolle über das Spielgeschehen inne hatte. Kaum Chancen, kaum Torschüsse. Gewinnen kann man so nicht. Und was den Kampf angeht, müssen sie dem Konkurrenten eingestehen, dass die deutlich mehr motivert waren, den Pott zu gewinnen. Erfurt rannte, aber nur hinterher. Tyrala konnte seine Truppe nicht nach vorn peitschen, Kammlott wirkte wie der einsame Krieger auf verlorenem Posten.

Damit vergeht ein weiteres Jahr ohne die wichtigen Einnahmen, ohne hochklassige Gegner im Steigeraldstadion. Ohne DFB-Pokal-Atmosphäre. RWE verliert das 8. Jahr in Folge gegen 4., 5. und 6. Ligisten. Oft sogar, ohne einmal den Kasten zu treffen.

Lange spielten beide Teams im Erst-Abbe-Spielfeld auf Augenhöhe. In zweiten Teil der zweiten Hälfte aber zog Jena das Tempo an, spielte mit mehr Biss und größerer Willenststärke. Erfurt schaute zunehmend den Bällen hinterher, reagierte statt zu agieren. Kam zu keinen eigenen Chancen, machte nichts aus den Standards. Keine Ecke, kein Freistoß brachte was ein. Jenas Torhüter hatte nicht zu tun, musste außer einem Versuch von Kammlott nichts halten.

Erschrenkend war dabei vor allem, dass es keinen "Plan B" gab. Nachdem man eine Stunde lang keine Chancen kreieren konnte, wäre spätestens der Zeitpunkt gekommen, statt der lange Bälle auf Kammlott, die nichts einbrachten, ein andere Taktik zu versuchen. Die Wechsel kamen viel zu spät, den Schwung von Bergmann und Uzan hätte Erfurt mindestens 20 Minuten eher gebraucht. Durch die Mitte ging nichts, dabei hat Aydin schön öfter gezeigt, dass er da viel stärker spielen kann, als über Außen.

Autor:

Axel Heyder aus Erfurt

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