Vereine feiern & Versicherungen - Versicherungsschutz oft kostenfrei

fleissige Damen warten auf den Einsatz
  • fleissige Damen warten auf den Einsatz
  • hochgeladen von rene hissler

Jetzt ist wieder die Zeit, in denen einige Küchen kalt bleiben.
Die Vereinsfeste mit vielen Köstlichkeiten locken und es ist eine sehr angenehme Abwechslung mit Gleichgesinnten einen Teil der Freizeit zu verbringen. Das bringt nicht nur zusätzliche Einnahmen für die Vereinskasse, es birgt einige Risiken, über deren Absicherung der Vereinsvorstand mit seinem Versicherungsfachmann unbedingt besprechen muss. Wie jede (r) RestaurantleiterIn, Catering Chefin oder GastwirtIn über eine Betriebshaftpflicht und Berufsgenossenschaft die Risiken absichert, so sind die Verantwortlichen der Veranstaltung verpflichtet, den notwendigen Versicherungsumfang zu prüfen und ggfs. zu ergänzen. Dabei ist es egal, wer der Veranstalter ist: der Verein, eine Person oder eine Interessengruppe. Der richtige Versicherungsschutz sollte von einem Fachmann ermittelt werden. Als Laie ist es sehr schwer zu erkennne, welche Schadensfälle im Einzelnen abgedeckt sind. Was passiert bei einer Lebensmittelvergiftung? Wer haftet bei einer Schlägerei? Wer zahlt, wenn jemand stolpert und sich ein Bein bricht?
Besondere Risiken sind neben der eigenen Zubereitung, die Lagerung und Ausgabe von Speisen, das Aufstellen von Bäumen (Mai-/Weihnachts-/Kirmesbäume), Bühnen, Abbrennen von Feuerwerken, Durchführung von Umzügen, Kinderbelustigungen durch Springburgen, um nur einige zu nennen.
Viele Veranstalter beachten nicht, dass auch der Parkplatzbereich der Verkehrssicherungspflicht unterliegt. Einige Behörden verlangen schon bei der Beantragung der Ausschankgenehmigung den Nachweis des passenden Versicherungsschutzes. Mit einer Veranstalterhaftpflichtversicherung werden die Risiken, einschl. Auf- und Abbau gegen die Regressansprüche von Teilnehmern/Besuchern abgesichert. Eine Vereinsunfallversicherung für die Helfer/Innen der Veranstaltungen ist nicht immer notwendig. Die Gründe: die Bundesländer haben "pauschale Unfallversicherungen" für die Ehrenamtler abgeschlossen und viele "beauftragte" Personen sind Kraft Gesetz gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfälle durch die Berufsgenossenschaft (BG) abgesichert.
Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. Erst im Schadensfall wird die BG informiert.
Regionale Ansprechpartner bei Fragen rund um die Sicherheit im Ehrenamt: www.thueringer-ehrenamtsstiftung.de
oder der bundesverband deutscher vereine und verbände e.v. (www.bdvv.de)

Autor:

rene hissler aus Jena

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