Stiftung Westthüringen unterstützt Schulkinotage

Selma Seidel und Lisa Marie Walter (Klasse 11) freuten sich mit  Dieter Facklam und Judith Unfug-Leinhos über den Scheck von Falko Albrecht und Jan Kalbitz
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Albrecht übergibt Scheck an Gymnasium Großengottern

GROSSENGOTTERN. Das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium beteiligt sich seit fünf Jahren an den Thüringer Schulkinotagen und möchte dies auch gerne fortsetzen. Das Problem sind die Fahrtkosten von knapp 1000 Euro ins Kino nach Bad Langensalza. Die verantwortliche Lehrerin Judith Unfug-Leinhos stellte deshalb einen Antrag auf Unterstützung an die Stiftung Westthüringen der VR Bank, der aber nicht bewilligt werden konnte. Jetzt kam die frohe Botschaft, dass es doch klappt. Die Kuratoriumsmitglieder der Stiftung dürfen nach eigener Wahl mit 1000 Euro ein Projekt unterstützen. Falko Albrecht entschied sich dafür, die Schulkinotage des Gymnasiums zu unterstützen. „Ich sehe uns als enge Partner im Blick auf das THEPRA Motto ‘Gute Bildung in Thüringen‘. Viele Schüler der THEPRA Grundschulen Bad Langensalza und Weinbergen besuchen später das Gymnasium in Großengottern.“, so der THEPRA Geschäftsführer. Entscheidend sei für ihn gewesen, dass in den ausgewählten Filmen Werte wie Toleranz und Freundschaft vermittelt werden. Das bewusste Sehen von Filmen werde gefördert, betont Judith Unfug-Leinhos. So kommt zum gemeinschaftlichen Erlebnis der Schüler die Vorbereitung und anschließende Auswertung der Filmewährend des Unterrichts. Je nach Thema und Klassenstufe kommen dafür die Fächer Deutsch, Musik, Kunst, Ethik oder Sozialkunde in Frage. Jan Kalbitz vom Vorstand der VR Bank betonte das Engagement der Stiftung für die Region Westthüringen. Mit ihren Projekten „Westthüringer Festspielsommer“ oder „Heimatexperte“ wollen wir Zeichen setzen. Durch die Aktion „Gesicht zeigen“, bei der Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder über 1000 Euro verfügen dürfen, soll auch deren ehrenamtliche Arbeit gewürdigt werden. „In die Bildung unserer Kinder zu investieren, ist das Beste, was wir tun können.“, Albrecht abschließend.

Autor:

Ruthild Vetter aus Eisenach

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