Thüringen zu Fuß - W wie Weg: Der Betteleichenweg

Der Betteleichenweg ist der längste Rundwanderweg im Hainich und führt zur sagenumwobenen Betteleiche.
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Der Betteleichenweg ist der längste Rundwanderweg im Hainich und führt zur sagenumwobenen Betteleiche. Unterwegs lernt man die verschiedenen Lebensräume des Nationalparks kennen und hat mit etwas Glück noch schöne Ausblicke. Der Tipp kommt von Michaela Heinemann, Mitarbeiterin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit im Nationalpark Hainich.

WEG-Einstimmung: Im Obergut in Kammerforst vermittelt eine ganzjährig geöffnete Ausstellung mit interessanten Filmen, was „Urwald mitten in Deutschland“ bedeutet.

WEG zum Weg: Der Ausgangspunkt und das Ziel Obergut liegt mitten in Kammerforst und ist auch mit dem Bus erreichbar.

WEG-Markierung: Wanderer folgen dem Symbol der Betteleiche.

Drei bis vier Stunden für rund zwölf Kilometer

WEG-Steigung: Etwa 200 Höhenmeter sind mit einem allmählichen Anstieg zu bewältigen.

WEG-Einschränkungen: Der Weg ist grundsätzlich ganzjährig begehbar.

WEG-Länge: Für die Runde zwölf Kilometer sollten mit Pausen drei bis vier Stunden einkalkuliert werden.

WEG-Beschaffenheit: Es geht überwiegend auf unbefestigten Waldwegen voran. Kleine Abschnitte sind geschottert. Der Weg ist nicht barrierefrei.

WEG-Pausen: Durchschnaufen lässt sich an der Schutzhütte Ihlefeld, direkt an der Betteleiche und auf der Hälfte des Weges.

Bei guter Sicht reicht der Blick bis zum Brocken

WEG-Aussichten: Auf dem Rückweg, am Ende einer alten Schießbahn, hat man einen hervorragenden Blick ins Thüringer Becken - bei guter Sicht sogar bis zum Brocken.

Interessant am WEGesrand: Der Wanderer durchstreift Wälder auf dem Weg zum Urwald und Offenflächen, wo langsam Bäume aufwachsen sowie strukturreiche Waldränder, wo sich die Wildkatze wohlfühlt. Das Ihlefelder Kreuz ist das älteste Flurdenkmal im Hainich, die „Eiserne Hand“ der ungewöhnlichste Wegweiser des Nationalparks. Die markante Betteleiche soll schon tausend Jahre alt sein.

WEG-Kreuzungen: Der Betteleichenweg kreuzt den Saugraben- und den Waagebalkenweg.

WEG-Termin: Gruppen können bei der Nationalparkverwaltung nach Führungen fragen.

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