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Serie: Thüringen zu Fuß - W wie Weg
Wanderweg Sperbersgrund

Die „Himmelsleiter“ führt zwar nicht direkt bis in die Wolken, aber hinauf zum Aussichtspunkt Wartburgblick.
Die „Himmelsleiter“ führt zwar nicht direkt bis in die Wolken, aber hinauf zum Aussichtspunkt Wartburgblick.
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Fast 200 Vogelarten zwitschern im urwaldartigen Buchenwald des
Nationalparkes Hainich. Auch der Sperber, Namensgeber für das Tal  Sperbersgrund, nistet dort häufig. Christian Volk, Ranger im Nationalpark, empfielt den Wanderweg im Sperbersgrund.

WEG-Start: Los geht‘s am Wanderparkplatz Craulaer Kreuz. Der liegt außerhalb des Örtchens Craula, ist aber gut ausgeschildert. Hier erleichtert eine Infotafel mit Karte dem Wanderer die Orientierung.

WEG-Länge: Der reizvolle 5,5 Kilometer lange Rundweg führt größtenteils durch den lichten Schatten der Bäume – bei Sommerhitze ideal.

WEG-Verlauf: Vom Craulaer Kreuz, einem Steinkreuz, läuft der Wanderer im Wald entlang des Sperbersgrundes bis zum Rastplatz am Feldahorn mit
Gedenkstein. Aufgepasst! Vom breiten Weg biegt hier fast spitzkehrenartig ein schmaler Pfad ab. Der schlängelt sich bis zu einer Holztreppe – der
„Himmelsleiter“. Ist sie erklommen, geht‘s weiter über einen naturbelassenen Waldpfad. Ein letztes Stück über Offenfläche schließt den Kreis.

WEG-Aussichten: Es lohnt ein Abstecher zum Wartburgblick, um die herrliche Sicht auf die Berge des Thüringer Waldes zu genießen. An den Aussichtspunkt grenzt das ehemalige Militärgelände. Man kann sehen, wie sich die Natur den früheren russischen Übungsplatz Kindel zurückerobert.

WEG-Markierung: Der Wanderer folgt der Silhouette des Sperbers.

WEG-Schwierigkeit:
Die Tour führt gemächlich bergab und bergauf. Dennoch gilt sie als mittelschwer. Denn der Aufstieg auf den 455 Meter hohen Großen Zimmerberg bringt ganz schön ins Schwitzen. Die „Himmelsleiter“ mit ihren 99 Stufen ist Teil des Aufstieges.

WEG-Rast: Mehrere gut gepflegte Rastplätze bieten sich an, um den Proviant aus dem Rucksack zu holen. An der Turnerbank wartet sogar ein fest installierter Grill. Urig einkehren kann man in der Hainichbaude direkt neben
dem Parkplatz.

WEG im Internet: mit GPS-Daten unter www.kultur-liebt-natur.de,
www.nationalpark-hainich.de

Alle Wanderwege der Serie finden Sie hier.

Buch I und II zur Serie im handlichen Taschenformat gibt es hier im Lesershop.

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