SPD startet Wahlkampf

Seit der Kanzlerkandidat der SPD kürzlich eine so genannte Antrittsrede gehalten hat, gibt es einen regelrechten Medien-Hype, den ich einfach nicht verstehe. Am konkreten Inhalt seiner Aussagen kann es nicht liegen, denn Kern seiner bisherigen Aussagen ist: "Wenn ich Bundeskanzler werde, gibt es mehr soziale Gerechtigkeit." Das klingt erstmal gut. Doch dann die Begründung: Dies sei, so Schulz, ureigenste SPD-Politik. Ich erinnere mich, dass vor gar nicht allzu langer Zeit, genau von 1998 bis 2005, ein SPD-Bundeskanzler eine Rot-Grüne-Regierung geführt hat. Die Folge war ein Sozialabbau ohne Beispiel. Da frage ich mich doch, gibt es eigentlich mehrere „ureigenste SPD-Politiken“? Und, hört sich an, als ob er das alles ganz allein schaffen wird.

Superman – Superschulz?

Außer Schulz ist das aber wohl immer noch die gleiche SPD wie letzten Monat, oder? Erinnern wir uns kurz. Die SPD ist gegenwärtig nicht nur an der Regierung beteiligt, sondern besetzt wichtige Ministerien. Schon vergessen?
Das sind:
- Sigmar Gabriel, SPD, Bundesminister des Auswärtigen
- Brigitte Zypries, SPD, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
- Heiko Maas, SPD, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz
- Andrea Nahles, SPD, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
- Manuela Schwesig, SPD, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Barbara Hendricks, SPD, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Für mich bleibt es dabei, es gibt keine einfachen Lösungen. Auch nicht von Martin Schulz.

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