Sonniger September

Bekanntes Flugobjekt: Erinnerung an sonnige Septembertage.

Von Eckhard Götze

GRABE. Der September führt eigentlich aus dem Sommer heraus, und er wird deshalb „Scheiding“ genannt. Doch der vergangene Monat bescherte uns einen gefühlten Spätsommertraum. Ein Hitzetag und acht Sommertage beschenkten uns mit einem Altweibersommer, der am Ende des Monats zur Hochform auflief. Diese noch recht warme und trockene Witterung war die Entschädigung für einen insgesamt sonnenscheinarmen Sommer.

An nur fünf Tagen wurde das Niederschlagssoll für den September erfüllt. Die Hälfte davon steuerte das heftige Gewitter am 11.9. dazu bei. Das geschützte Mühlhäuser Becken ist einmal mehr verschont geblieben. Im Eichsfeld und weiter nördlich in Sachsen-Anhalt richtete die breite Gewitterfront erhebliche Schäden an. Nach diesem intensiven Gewitterguss hat es dann in Grabe 24 Tage lang nicht mehr geregnet.
Endlich wieder ausreichend Sonne! Nachdem der Sommerhimmel ziemlich verdunkelt war, brachte es der erste Herbstmonat auf satte 120 Prozent Sonnenscheindauer.

Für Landwirtschaft und Gartenbau war die spätsommerliche Witterung ausgesprochen günstig. Wider Erwarten gab und gibt es gute bis sehr gute Erträge bei allen Kulturen. Auch die Herbstarbeiten gehen zügig voran und die noch zu erwartenden Niederschläge im Oktober werden für die Neuansaaten nützlich sein.

War auch warme Westluft vorherrschend, so sorgten doch Hochdruckwetterlagen während der dritten Septemberdekade auch für Ostwind und einige windstille Tage.

Welch denkwürdiger Zufall: Gerade an dem Tage, als der Papst Grabe im Helikopter überflog, verließen uns die letzten Schwalben. Ganze 24 Wochen lang waren sie bei uns zu Besuch, haben jederzeit nur Gutes getan und uns nichts gekostet. Ein Trost für uns bleibt – sie kommen ja wieder.

Insgesamt war der September zu warm, niederschlagsnormal und recht sonnig.

Die Werte von Grabe
15,2°C Monatstemperatur (14,0°C)
48 mm Niederschlag (45 mm)

Temperaturextreme
30,5° C am 3. September
2,0°C am 20. September

Bauernweisheiten
„Donnert‘s im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch.“
„An schönen Herbst und Winter glaubt, werden die Bäume schon im September entlaubt.
Doch bleibt das Laub bis zum November hinein, wird strenger Winter, kein kurzer sein.“

Autor:

Lokalredaktion Mühlhausen/Bad Langensalza aus Mühlhausen

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