Wau

Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben,
macht dich reich.

(Louis Sabin)

„Sie können doch den Hund hier nicht mit reinnehmen“, denken sich sicher manchmal die Leute.
Natürlich kann ich und wenn ich das will, dann mach ich das auch! Ich trag ihn doch auf der Schulter, dann frisst er auch nicht eure Lebensmittel!
Mein Hund ist eben mein Baby, mein Kind und der Ersatz für meine eigene Familie, solange ich noch keine eigenen Kinder habe.
Ich erwarte ja auch nicht, dass die Mütter ihre Kinder vor dem Supermarkt anbinden.
Überhaupt läuft da im deutschen Recht einiges falsch –
„BGB - Buch 1 - Allgemeiner Teil (§§ 1 - 240)
Abschnitt 2 - Sachen und Tiere (§§ 90 - 103)
§ 90a - Tiere
Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt“
So lautet zumindest die theoretische Grundlage – alles andere ist Auslegungssache.
Allein der Intellekt soll den Menschen vom Tier unterscheiden. Dabei sind manche Tiere intelligenter, empathischer und umgänglicher als manche Menschen.
Dabei ist der Mensch doch selbst nur ein Tier – bezogen auf die Grundbedürfnisse gemacht, um zu fressen und zu vögeln, um seine Art zu erhalten, genauso wie jedes andere Tier auch.
Im Unterschied zu den anderen Tieren kämpft er jedoch unfair, die Selektion findet nicht durch direkte Konfrontation, im Faustkampf statt – außer vielleicht beim Boxen - sondern durch Kriege, Diskriminierung und Aussortierung am Arbeitsmarkt durch die Regeln und Gesetze der Wirtschaft.
Nur weil „die anderen Tiere“ keine Stimme haben, heißt das noch lange nicht, dass sie nichts zu sagen haben!

Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie sehr Struppi mich versteht – wenn ich traurig bin, tröstet er mich, wenn ich schlechte Laune habe, dann muntert er mich durch seine bloße Existenz auf, wenn ich keinen Bock hab, rauszugehen, geht er mir solange auf die Nerven, bis ich es mache – kurzum, er verhindert jegliche Depressionen und ist neben meinen Freunden einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens.
Da sag ich einfach nur noch „Wau“ (Wow)

Mein Hund ist als Hund eine Katastrophe, aber als Mensch unersetzlich.
(Johannes Rau)

Autor:

Stephan Kornitzky aus Mühlhausen

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