Wandern im Zittauer Gebirge

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Einige Mitglieder des Waldvereins Mühlhausen unternehmen seit Jahren in den Sommermonaten eine größere Wandertour die mehrere Tage in Anspruch nimmt. Diesmal wurde das Zittauer Gebirge ausgesucht. Hierzu quartierten sich die Wanderer für sechs Tage vom 24.6 bis zum 30. 6 2019 in der Pension Klette in dem schönen Kurort Oybin ein. Dieser Ort liegt am Fuße des Berges Oybin und ist eine Gemeinde im Landkreis Görlitz direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik.
Sehenswert ist die 1734 errichtete barocke Bergkapelle , sowie die Kloster – und Burgruine auf dem Berg Oybin.
Unser Wandergebiet das Zittauer Gebirge liegt an der Grenze zu Böhmen und gehört zum Gebirgszug der Sudeten. Die höchste Erhebung ist die Lausche 793 m ü. NN.
In den Sandsteingebieten herrschen vorwiegend die Kiefer und die Fichte vor, in den höheren Gebieten wachsen vorwiegend Laubwälder.
Am ersten Tag unserer Wanderwoche erkundeten wir die nähere Umgebung , den Ort Oybin nebst der bereits erwähnten barocken Bergkapelle und natürlich die Burg - und Klosterruine auf dem Berg Oybin. Erwähnt wurde die Burg erstmals urkundlich1290.
1291 zerstört und durch Heinrich von Leipa wieder aufgebaut.
Karl der IV ließ die Burg weiter ausbauen und stiftete 1369 dort ein Cölestinerkloster.
Am nächsten Tag wanderten wir bei sehr schönem Wetter( 30 Grad) zum Töpfer 582 m ü.NN mit Töpferbaude die leider am Dienstag Ruhetag hatte . Schlecht für uns. Weiter ging es durch herrliche Landschaften zum Scharfenstein ( 569 m ü. NN ) auch das Lausitzer Matterhorn genannt der nur über Leitern und Treppen zu erreichen ist. Danach erreichten wir den Sudetenblick. Nun führte uns die Wanderstrecke wieder steil bergauf zum Hochwald ( 749 m ü. NN ) mit der Hochwaldbaude und dem Hochwaldturm erbaut 1892. Hier hatten wir Glück ,die Baude war auf.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Wanderwoche war die Tour die in Böhmen Mezni Louka begann und über den Gabrielenstieg zum Prebischtor ,eine Sandstein – Felsbrücke mit einer Spannweite von 26,5 m, Höhe 16 m , Breite 8 m, führte . Seit 1881 befindet sich hier das Hotel Falkennest ,finanziert von Fürst Edmund von Clary- Aldringen. In Herrnskretschen erreichten wir den Fluss Kamnitz mit der berühmten Kamnitzklamm ( Edmundsklamm ), diese kann teilweise nur mit einem Kahn überwunden werden. Über den Ort Stimmersdorf verließen wir die Klamm.
Die nächsten Tage bescherten uns noch einige Highlight zum Beispiel das Dreiländereck hier treffen Deutschland ,Tschechien und Polen zusammen.
Weiter die Jonsdorfer Felsenstadt , der Berg Lausche 793 m ü.NN der höchste Berg im Zittauer Gebirge. Auch in der Sächsische Schweiz wanderten wir, beginnend an der Neumannmühle entlang der Kirnitzsch ,steil bergauf zur Goldsteinaussicht , zum Großen Winterberg ( 556 m ) ,durch die imposanten Heringslöcher (eine enge dunkle Schlucht )wanderten wir wieder zum Ausgangspunkt.

Fazit: Eine anstrengende aber schöne Wanderwoche die von unserem Wanderfreund Wolfgang Mühlhause organisiert wurde und die uns nicht nur durch das Zittauer Gebirge , sondern auch durch einen Teil der Sächsischen Schweiz führte.

Autor:

Ulrich Biermann aus Mühlhausen

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