21. Nordhäuser Jazzfrühling – Abschlusskonzert
B3 - „Five Years of Fusion“ Tour

Am 18. Mai um 20 Uhr findet das Abschlusskonzert des 21. Nordhäuser Jazzfrühlings in der Cyriaci-Kapelle Nordhausen statt. Ins Bein gehende Fusion-Grooves, scharfe Gitarrensoli und muskulöse Drums sind da mit der Band B3 angesagt.

Die Freiheit des Jazz trifft auf die Energie des Rock: B3 verschmelzen ausgetüftelte Arrangements und
lebendige Spielfreude zu intelligenten Songs mit starken Melodien und drückendem Groove. Eingängig und kompakt, treibend und entfesselt – hier kommen Rock-Popliebhaber und Jazzverrückte gleichermaßen auf ihre Kosten.
Den Kern dieses perfekt eingespielten Fusion-Quartetts bilden zwei große „unbekannte Bekannte“ der Musikszene: Der Keyboarder, Komponist und Musikproduzent Andreas Hommelsheim und der Gitarrist und Sänger Ron Spielman. Ihre Namen sind nicht jedem ein Begriff, aber praktisch jeder hat
schon in irgendeiner Form von ihnen gehört.
Bandleader Hommelsheim spielte u.a. mit Alphonse Mouzon, John Lee und Gerry Brown, teilte die
Bühne mit Kool & the Gang und arbeitete mit Stars wie Nena, Nina Hagen, Jan Delay, Smudo, Max
Raabe, Ofrah Haza, Ute Lemper und Jennifer Rush. Als preisgekrönter Music Producer unzähliger
deutscher Fassungen berühmter Filmproduktionen, von „Arielle“, „Die Schöne und das Biest“, „Der
Glöckner von Notre Dame“, „Pocahontas“, „Aladdin“ über „Das Phantom der Oper“ bis hin zu „Ice Age 4“ und „Epic“ oder „Polar Express“, arbeitete er schon in allen namhaften Studios dieser Welt u.a. mit Größen wie Andrew Lloyd Webber und Hans Zimmer zusammen. Als Produzent des deutschen Original-Soundtracks zu „Der König der Löwen“ erhielt Hommelsheim die Goldene Schallplatte.
Eine Stimme, deren kehlige Wucht einen sofort packt, ein elektrisierendes Gitarrenspiel, das
außergewöhnlich filigran und zugleich kraftvoll ist: Ron Spielmans Auftritte in wechselnden Formationen genießen längst Kultstatus. Seit Jahrzehnten schätzen Kenner den Charaktermusiker für sein markantes und virtuoses Gitarrenspiel und sein exzellentes Songwriting. Die Musikpresse überschüttet ihn geradezu mit Lob.
Auftritte mit Andreas Kümmert, Flo Mega, Stevie Wonder, Bob Geldof, Chick Corea, der
Little River Band, Steve Marriott, Dave Stewart, der Climax Blues Band, Johnny Guitar
Watson und vielen anderen zieren seine Vita. Ein Ausnahmekünstler, dem unzählige Kollegen ob seiner Fähigkeiten bewundernd auf die Schultern klopfen.
Der Bassist der Band ist Gérard Batrya, und mit dem haben Andreas Hommelsheim und Schlagzeuger Lutz Halfter bereits in den berühmt-berüchtigten Berliner Bands Arakontis und Margo ein Stück
deutsche Jazzrock-Fusion-Geschichte geschrieben! Außerdem spielten Batrya und Hommelsheim
gemeinsam für drei Jahre in der Pete "Wyoming" Bender Band. Gérard Batrya lebte in den 80er und
90er Jahren in Berlin, wo er u.a. mit und für Rosenstolz, Jocelyn B. Smith, Bob Lenox, Gerry Brown, Mack Goldsbury, Wilson de Oliveira und eben für Pete „Wyoming“ Bender spielte.
Mit „Back To My Roots“ und „Memories In Melodies“ (gemischt von John Whynot, gemastert von Kevin Reeves, Sterling Sound) haben B3 bereits zwei Alben veröffentlicht, mit denen sie sich den Beifall der Fachpreise und eines stetig wachsenden Fankreises erspielen konnten – abseits von Mainstream und Major-Industrie. Überall wo B3 auftauchen, begeistern sie ihr Publikum!
In Hommelsheims Kompositionen ist seine Liebe zur Filmmusik unüberhörbar: Ausgehend von der
konzentrierten Energie eines Quartetts entwickelt Hommelsheim seine Ideen und beschwört das Kino im Kopf herauf. Jazz, Blues und Rock fusionieren zu einer imaginären Kraft, die den Hörer durch ein verregnetes Paris, in eine kalifornische Hotelbar und über den Lincoln Highway zurück nach New York schicken, angetrieben von diesem unglaublichen Groove, der Christian Krauss bzw. seit 2018 Gérard Batrya am Bass und Lutz Halfter am Schlagzeug zu idealen Bandkollegen macht. Ron Spielman setzt dabei kongenial die Kontrapunkte und veredelt die Stücke zu einer unverwechselbaren Melange der Stile.
Von funky bis rockig, von euphorisch bis verträumt, die Kompositionen sind in ihren Klangfarben ebenso vielseitig wie in ihren Emotionen. Akustisches Cinemascope ist das, wenn Hommelsheim Melodie um Melodie und Hookline um Hookline auf die Leinwand wirft!
Voller Spielfreude zelebrieren B3 ihren kurzweiligen Mix aus Jazz, Rock, Funk und Blues -
und nehmen sich die Freiheit, genau das zu tun, wofür ihr Musikerherz schlägt. Leidenschaftlich,
unwiderstehlich und packend!

Ein besonderes Live-Erlebnis steht auf dem Programm des Jazzclub Nordhausen. Einlass zum Konzert ist 19 Uhr. Karten sind unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com erhältlich und an der Abendkasse. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Fettbrote mit Gürkchen stehen bereit.
www.jazzclub-nordhausen.de

Autor:

Holger Gonska aus Nordhausen

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