„Grammy“-Gewinnerin zum JazzRabazz

Eröffnen wird am 24. November 2012 um 19.30 Uhr die mehrfach ausgezeichnete Dee Dee Bridgewater den diesjährigen „JazzRabazz“ im Theater Nordhausen. Ein solcher Weltstar in Nordhausen läßt aufhorchen und zeichnet abermals die Qualität der Veranstaltungen des Jazzclubs aus. Dee Dee Bridgewater gehört zu den größten Entertainerinnen der internationalen Jazzszene. Das sie ein Energiebündel sonder gleichen ist, weiß jeder, der die Jazzdiva einmal live erlebt hat. Auch mit 62 Jahren eilt sie von einem Auftrittstermin zum anderen (Lyon, London, Nordhausen…).
Bridgewater trat bereits mit sechzehn Jahren als Soul- und Jazzsängerin in verschiedenen Clubs in Michigan auf. Wenige Jahre später sang Bridgewater als Leadsängerin in der berühmten „Thad Jones / Mel Louis-Big Band“. In den siebziger Jahren trat sie außerdem gemeinsam mit Max Roach, Sonny Rollins, Dexter Gordon und Dizzy Gillespie auf. Heute gilt Dee Dee Bridgewater für viele Kritiker als gebürtige Nachfolgerin der Jazz-Legende Ella Fitzgerald. Ihr widmete sie das Album „Dear Ella“, für welches sie 1997 einen „Grammy“ gewann. Auch für ihr zweites Tribut-Album „Eleanora Fagan (1915-1959): To Billie With Love From Dee Dee“ gewann Bridgewater 2011 erneut die begehrte Auszeichnung. Ihre aktuelle CD „Midnight Sun“ ist nach vierzig Jahren ihr erstes Best-Of-Album, für das sie die schönsten Liebeslieder ihrer Karriere zusammengestallt hat. Begleitet wird Dee Dee Bridgewater von einer exzellenten Band mit Saxophonist Craig Handy, Pianist Edsel Gomez, Bassist Kenneth Davis und Schlagzeuger Kenny Phelps.

Aber auch die acht folgenden Bands ab ca. 22.00 Uhr sind wohl ausgewählt und bestätigen den hohen Qualitätsanspruch des Nordhäuser Jazzclubs. Von Freejazz des Günter Heinz über den schnellste Boogie Woogie Pianisten der Welt bis zum tanzbaren Old-Style-Rhythm & Blues der Jenny Boneja & The Ballroomshakers, wird auf allen Ebenen des Theaters Nordhausen ein musikalisches Feuerwerk entzündet, was sich bis gegen 2.30 Uhr ausdehnt. Bluesig-funkigen Sound der letzten Ära von Miles Davis oder die Fun Horns, welche im Spitzenfeld des europäischen modernen Jazz spielen, sind live zu erleben.
Ein Gesamtprogramm welches einmalig in der Region ist und den Abschluss des diesjährigen Jazzfestes bildet.

Einlaß ist 18.30 Uhr und die Karten sind an der Theaterkasse und deren externen Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Versorgung ist abgesichert, natürlich auch mit Fettbrot und Gürkchen. Der Jazzclub Nordhausen freut sich mit einem „Jazz hat`s“ auf seine Gäste und wer mehr Informationen zum Programm lesen möchte, geht auf dessen Seite www.jazzclub-nordhausen.de.

Autor:

Holger Gonska aus Nordhausen

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