Luther warb schon vor "Henriette"

Auf besten Erfolg des hochprozentigen Lustspiels erheben Intendant Lars Tietje, Chefdramaturgin Anja Eisner und Gastgeber Jochen Einenkel das Glas.
  • Auf besten Erfolg des hochprozentigen Lustspiels erheben Intendant Lars Tietje, Chefdramaturgin Anja Eisner und Gastgeber Jochen Einenkel das Glas.
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„Trinke! Was klar ist“ – Hommage auf den Reformator und den Nordhäuser Korn

NORDHAUSEN. Dass Martin Luther schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts für Nordhäuser Korn warb wissen die wenigsten. Als 23-Jähriger war er das erste Mal in der Freien Reichsstadt. Nur ein Jahr später wurde der Nordhisser Branntewyn das erste Mal urkundlich erwähnt. Da hatte der Reformator ihn längst genossen und beschworen: „Iss, was gar ist, trink, was klar ist, red, was wahr ist!“ Knapp 300 Jahre vor dem körnerpickenden Huhn „Henriette“ hatte er sich so zum Werbebotschafter für Nordhausens traditionsreichstes Produkt gemacht.

Nicht nur deshalb, sondern auch in Fortsetzung der vielgelobten Spieltradition in der Traditionsbrennerei, gehen das Theater Nordhausen und „Echter Nordhäuser“ einmal mehr eine Kooperation ein, die der Lutherdekade einen besonderen kulturellen Glanzpunkt verleiht.

„Trinke, was klar ist“ ist der Titel eines gemütlichen und äußerst humorvollen Abends mit viel Musik. Luther, der eng mit Justus Jonas und Michael Meyenburg befreundet war, kehrt in einem Event-Theaterstück zurück nach Nordhausen; direkt in die Traditionsbrennerei. Hier nähern sich ein Sänger, eine Schauspielerin und ein Pianist seinem Wirken auf ungewöhnliche Weise: mit Anekdoten, Geschichten, Liedern und manch überliefertem Zitat. „Wir versprechen dem Zuschauer einen humorvollen und hochprozentigen Abend voller ungewöhnlicher historischer Entdeckungen. Reinigungskraft Kati Schulze (Uta Haase), Elektriker Roland Richter (Thomas Kohl) und Justus Jonas (Kolja Hosemann) sind die Akteure in der Niederlage (Zwischenlager) der Brennerei“, verspricht Chefdramaturgin Dr. Anja Eisner.
„90 kurzweilige Minuten im Zeichen Luthers und des Korns setzen die Tradition von ‚Prost, Henriette’ und ‚Der Kontrabass’ hier in der historischen Brennerei fort“, wirbt Theaterintendant Lars Tietje für das ungewöhnliche Lustspiel an ungewöhnlichem Ort. Premiere ist am 2. Februar um 19.30 Uhr. – Na dann mal: PROST!

Termine:
15. + 20. Februar,
3. + 9. März, 10.,
20. + 28. April,
9., 15. + 31. Mai
Karten: 03631-983452 oder Onlinebuchung: www.theater-nordhausen.de

Autor:

Heidrun Fischer aus Nordhausen

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