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Start des Projektes „Fahnen der Erinnerung“

So wird das Gedenkprojekt „Fahnen der Erinnerung“ vor Ort in den Gemeinden aussehen: Fahnen und Bodenaufkleber erinnern an die ehemaligen KZ-Außenlager des „Lagerkomplexes Mittelbau“. Fotomontage: “Jugend für Dora” e.V.
So wird das Gedenkprojekt „Fahnen der Erinnerung“ vor Ort in den Gemeinden aussehen: Fahnen und Bodenaufkleber erinnern an die ehemaligen KZ-Außenlager des „Lagerkomplexes Mittelbau“. Fotomontage: “Jugend für Dora” e.V.
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Der Verein „Jugend für Dora e. V.“ beginnt mit dem Aufstellen der ersten Gedenkzeichen

Durch das Aufstellen der ersten Fahnen startet der Verein „Jugend für Dora e.V.“ am 7. April 2015 das Gedenkprojekt „Fahnen der Erinnerung“ anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora.

Mit dem Projekt erinnert der Verein an das weit verzweigte Lagersystem des Konzentrationslagers Mittelbau in der Harzregion. Bis zum 10. April 2015 sollen dazu in rund 30 Gemeinden, in denen zwischen 1944 und 1945 KZ-Außenlager eingerichtet waren, Gedenkzeichen aufgestellt werden. Auf dem Boden angebrachte Aufkleber am Fuß der Fahnen geben zudem weitere Informationen zur Räumung der Außenlager im Frühjahr 1945.

Unter dem Titel „Was bleibt?“ stellt der Verein das Projekt am 12. April 2015 ab 15 Uhr im Bürgerhaus der Stadt Nordhausen (Nikolaiplatz 1, 99734 Nordhausen) öffentlich vor. In einem einführenden Vortrag gibt der Historiker Martin Winter einen Überblick über das Lagersystem des KZ Mittelbau. Am Beispiel einzelner Außenlagerstandorte wird darauf die Räumung des KZ Mittelbau exemplarisch thematisiert, in deren Verlauf, kurz vor dem Eintreffen der amerikanischen Truppen im April 1945, die meisten Häftlinge auf so genannte Todesmärsche getrieben wurden. Tausende überlebten diese Tortur nicht.

Zur Präsentation des Gedenkprojektes sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Projektes abrufbar: www.fahnendererinnerung.wordpress.com
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Anett Dremel
Jugend für Dora e.V.

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