Verschollen. Zum Gedenken an Raymond Couturier

Eine Gedenktafel für Raymond Couturier: Im August 2013 fand ein Spaziergänger diese Tafel in einem Nordhäuser Straßengraben. Foto: Andreas Froese-Karow, KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
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KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora präsentiert den rätselhaften Fund einer Gedenktafel für einen französischen KZ-Häftling

Im August 2013 fand ein Spaziergänger in einem Straßengraben am Stadtrand von Nordhausen eine Steintafel mit französischer Aufschrift. Er übergab sie der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.

Recherchen ergaben, dass es sich um eine Gedenktafel für den verschollenen französischen KZ-Häftling Raymond Couturier aus Mensignac (Périgord) handelt. Ebenso ließ sich die Herkunft der Tafel aufgeklären: Ein enger Freund von Raymond Couturier und Vertreter seiner Heimatgemeinde Mensignac hatten sie im Juli 1988 nach Nordhausen gebracht und am Mahnmal auf dem Ehrenfreidhof niedergelegt. Doch kurz darauf verschwand die Tafel spurlos und blieb 25 Jahre verschwunden. Wie sie im August 2013 an ihren Fundort im Straßengraben gelangte, ist unklar.

Nun ist die Gedenktafel wieder zu sehen. Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zeigt sie der Öffentlichkeit und stellt das Ergebnis ihrer Recherchen zur Geschichte der Tafel sowie zu Raymond Couturiers Leben und Andenken vor.

Weitere Informationen unter www.dora.de

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