Der Nordhäuser Klaus-Dieter Heber wurde in Sachsen zum „Botschafter der Wärme“ ernannt
Ehrung für selbstlosen Einsatz

von links nach rechts: Regina Kraushaar (Staatssekretärin des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Klaus-Dieter Heber, Katja Walther (Projektleiterin Verbundnetz der Wärme, VNG AG), Ralph Burghart (Bürgermeister für Bildung und Soziales in Chemnitz) und Bodo Rodestock (Vorstandsmitglied VNG AG und Vorsitzender der VNG-Stiftung).
  • von links nach rechts: Regina Kraushaar (Staatssekretärin des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Klaus-Dieter Heber, Katja Walther (Projektleiterin Verbundnetz der Wärme, VNG AG), Ralph Burghart (Bürgermeister für Bildung und Soziales in Chemnitz) und Bodo Rodestock (Vorstandsmitglied VNG AG und Vorsitzender der VNG-Stiftung).
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Der ehrenamtliche Geschäftsführer der Gemeinnützigen Kinderhospiz Mitteldeutschland Gesellschaft mbH, Klaus-Dieter Heber, hat in Chemnitz einen ganz besondere Ehrung erhalten. Für sein herausragendes Engagement wurde er zum „Botschafter der Wärme“ ernannt. Mehr als 17 Jahre war er als Vorsitzender des Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e. V. engagiert, dem vormaligen Trägerverein des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz. Heber hat mit dem Aufbau der Einrichtung einer Vision Leben eingehaucht und damit das größte ehrenamtliche organisierte Sozialprojekt der Neuen Bundesländer aus der Taufe gehoben.

Damit ist der Nordhäuser einer von sechs Preisträgern, die das „Verbundnetz der Wärme“ im Wasserschloss Klaffenbach in Chemnitz auszeichnete. Die Übergabe des Preises übernahm Matthias Platzeck, Schirmherr der Initiative und ehemaliger Ministerpräsident des Landes Brandenburg.

„Unsere Gesellschaft braucht das Ehrenamt. Die Menschen, die sich für andere engagieren und sich selbstlos für unsere Gesellschaft einsetzen, verdienen auch eine besondere Ehrung. Deshalb wollen wir das Engagement unserer Mitglieder mit der jährlichen Auszeichnung ‚Botschafter der Wärme‘ in besonderem Maße schätzen“, würdigte Bodo Rodestock, Vorstandsmitglied für Finanzen und Personal der VNG AG, den Einsatz von Heber.

Die Ernennung zum „Botschafter der Wärme“ ist mit einer finanziellen Unterstützung von jeweils 5.000 Euro verbunden, mit denen die Botschafter ihre sozialen Projekte voranbringen. Die Preisträger stehen ein Jahr lang im Fokus der Ehrenamtsinitiative „Verbundnetz der Wärme“ und werden in ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch die Initiative unterstützt. Durch die Ernennung als „Botschafter der Wärme 2019“ sind sie für den Deutschen Engagementpreis 2019 nominiert, der am 5. Dezember in Berlin verliehen wird.

Zur Person:
Klaus-Dieter Heber, 1952 in Thüringen geboren, war bis vor wenigen Wochen Geschäftsführer der Frohen Zukunft Nordhausen Gemeinnützige Gesellschaft mbH. Aktuell ist er Geschäftsführer der DKFS Holding & Support GmbH sowie ehrenamtlicher Geschäftsführer der Kinderhospiz Mitteldeutschland gGmbH, außerdem ist er ehrenamtlicher Vorstand der gemeinnützigen Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung (DKFS). Zudem ist er Initiator von Ostdeutschlands größtem ehrenamtlich organisiertem Sozialprojekt, dem Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz. Im Jahr 2015 wurde er für sein ehrenamtliches Handeln mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Hintergrund:
Das „Verbundnetz der Wärme“ ist ein in Deutschland einmaliges Netzwerk, das das gemeinnützige Engagement in Deutschland fördert. Die Initiative wurde im Herbst 2001 von der Leipziger VNG AG und unter der Schirmherrschaft von Dr. Regine Hildebrandt (†) gegründet. Ziel des „Verbundnetz der Wärme“ ist die Förderung von gemeinnützigem Engagement in Deutschland. Schirmherr ist Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg. Mittlerweile gehören mehr als 200 Ehrenamtliche dem „Verbundnetz der Wärme“ an. Die VNG-Stiftung, als Trägerin der Initiative „Verbundnetz der Wärme“, wurde 2009 gegründet und bündelt gemeinnützige und soziale Aktivitäten der VNG AG. Die Stiftung fördert gemeinnützige und soziale Projekte in den Bereichen Kunst, Sport, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Soziales, Stiftungen sowie Hochschulaktivitäten.

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