Unfall am Bahnhof-Katastrophenübung für Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste

NORDHAUSEN. Nahe des Nordhäuser Bahnhofs ereignete sich das schreckliche Ende einer Klassenfahrt. 31 Schüler befanden sich in einem Doppelstockzug, der mit einem rangierenden Kesselwagen kollidierte. „Helft uns, wir wollen raus!“ riefen sie und trommelten an die Fensterscheiben.
Gegen 16 Uhr wurde der Alarm gemeldet. Die Feuerwehren rückten aus. Polizei und Bundespolizei trafen ein. Der Krisenmanager der Deutschen Bahn erschien am Unfallort. Am wichtigsten waren jedoch die Männer, welche die Oberleitung erden konnten.
Nach rund einer Stunde waren alle 31 Personen gerettet. Die Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Für die leichter Verletzten stand ein Zelt bereit. Dort entschied der Notarzt, welche Behandlung jeder bekommen mußte.
Nur der Lokführer des einen Zuges blieb verschwunden. War er geflohen oder irrte er unter Schock stehend über die Gleise? Spürhund Dandy wurde angefordert. Zielsicher erschnüffelte er die Fährte und fand den Mann zwischen abgestellten Güterwagen.
Zum Glück war das alles nur eine Übung für den Ernstfall, an der rund 230 Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Polizei, des Technischen Hilfswerks und der Rettungsdienste teilnahmen. Das Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Eschwege legte sie an. (wf)

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Lokalredaktion Nordhausen/Sondershausen aus Nordhausen

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