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Neulinge im Bau: Fuchsmangusten gesellen sich zu Erdmännchen auf dem Possen

Fuchsmangusten sind im südlichen Afrika zu Hause. Jetzt ist ein Tierpaar auch im Erdmännchengehege auf dem Possen zu sehen.
Fuchsmangusten sind im südlichen Afrika zu Hause. Jetzt ist ein Tierpaar auch im Erdmännchengehege auf dem Possen zu sehen.
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Erst gab es Rangeleien ums Futter und um den Lieblingsplatz, jetzt herrscht Eintracht im Tiergehege auf dem Possen. Die Erdmännchen haben sich schnell an ihre neuen Mit­bewohner – zwei Fuchsmangusten – gewöhnt. Denn auch in ihrer Heimat Südafrika leben die verwandten Tierarten häufig zusammen, nutzen gemeinsam einen großen unterirdischen Bau.

 „Anfangs waren die beiden Fuchsmangusten sehr scheu“, erzählt Philipp Jahn, Juniorchef vom Freizeitpark auf dem Possen. Er hatte das Paar in diesem Sommer von einem Züchter aus Bayern geholt. „In zwei separaten Boxen haben wir sie den Erdmännchen näher gebracht, getrennt durch Plexiglas“, berichtet er. So konnten sich die Tiere sehen und riechen, aber nicht berühren und eventuell beißen.

 Nach anderthalb Wochen durften die Neulinge ins Gehege zu ihren Verwandten. Die fünf Erdmännchen waren vor zwei Jahren aus dem Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ nach Sondershausen gekommen. Daher hat Erdmännchen-Mutter Wilma auch ihren Namen. Zu ihr und ihren vier Jungen gesellte sich Oskar aus Dresden.

 „Erdmännchen sind ­wahnsinnig verspielt“, sagt Philipp Jahn. Er freut sich, dass sie jetzt neue Spielgefährten haben. Und die Fuchsmangusten lassen es sich gut gehen. Obwohl sie selber graben können, schlüpfen sie gern ins gemachte Nest – oder besser: in den gebuddelten Tunnel.

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