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Serie: Thüringen zu Fuß - W wie Weg
Neustädter Erlebnistour

Das Felsentor ist eine Gesteinsformation unweit von Neustadt im Südharz. Das kleine Tal wird durch die Felsen so stark verengt, dass der Eindruck eines Tores entsteht.
Das Felsentor ist eine Gesteinsformation unweit von Neustadt im Südharz. Das kleine Tal wird durch die Felsen so stark verengt, dass der Eindruck eines Tores entsteht.
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Diese Tour ist wahrlich ein ­Erlebnis: Der Wanderer passiert am Südrand des Harzes nicht nur bizarre Felsen und die älteste Staumauer Thüringens. Er erkundet auch eine imposante Burgruine und einen idyllischen Luftkurort. Ein Tipp von Anja Apel, Mitarbeiterin im Naturpark Südharz.

WEG-Länge: Die Wegstrecke misst 9,5 Kilometer.

WEG-Schwierigkeit: Menschen mit ­durchschnittlicher Kondition können die natur­­belassenen ­Wanderwege gut meistern. Die reine Wanderzeit beträgt drei Stunden.

WEG-Start: Die Tour beginnt am Grillplatz im Luftkurort Neustadt / Harz, wo auch geparkt werden kann.

WEG-Verlauf: Vorbei am Felsentor führt ein Naturlehrpfad durchs einstige Steinkohlerevier, von dem heute noch Stollenmundlöcher zeugen, auf die Alte Poststraße. Ab der Schutzhütte folgen wir dem blauen Kreuz zur ­Neustädter Talsperre. Herrlich ist der Weg am Stausee entlang, am Ende biegen wir nach links ab. Auf der nächsten Kreuzung wird wieder die Alte Poststraße erreicht. Wir folgen ihr nach links – bis zur Schutzhütte, umgehen die Schranke und wandern weiter auf dem Weg „Deutscher Kaiser und Könige“ zur Burgruine Hohenstein. Von hier geht‘s bergab zum Rundweg Graseberg. Wir folgen der Beschilderung zum Felsentor bis zum Grillplatz.

WEG-Pausen: Bänke und Schutzhütten laden ein zur Rast. Stärken kann man sich im urigen Burggasthof auf der Burgruine Hohnstein oder in den Gasthäusern im Ort.

WEG-Aussichten: Von der Burgruine schweift der Blick weit über den Südharz bis zur ­Hainleite und ins Eichsfeld hinein. Toll ist auch der Rundblick über den Stausee an der Neustädter Talsperre.

WEG-Extra: An der Talsperre wartet Stempelstelle 218 der Harzer Wandernadel.

WEG-Abstecher: Zu empfehlen ist die Umrundung des Stausees, ein Abstecher zum 1670 gepflanzten Mammutbaum nahe des ­Neustädter Gondelteiches oder ein Bummel durchs beschauliche Neustadt mit mittelalterlichem Stadttor, Rolandfigur und Touristinformation.

Alle Wanderwege der Serie finden Sie hier.

Buch I und II zur Serie im handlichen Taschenformat gibt es hier im Lesershop.
WEG im Internet:
www.naturpark-suedharz.de

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