Pflegesituation
Symposium mit dem Motto: „Update Recht“

Martina Röder und Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes
  • Martina Röder und Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes
  • Foto: Neanderklinik Harzwald GmbH
  • hochgeladen von Thomas Janda

Mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Thüringen, Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt konnten  zum Symposium unter der Schirmherrschaft der Thüringer Sozialministerin Heike Werner begrüßt werden. Das  Symposium hatte das Motto: „Update Recht“.  So setzte sich der Teilnehmerkreis aus Führungskräften verschiedener Leistungsbereiche der Pflege zusammen. Sozialministerin Heike Werner zeigte in ihrem Grußwort die aktuelle Situation pflegebedürftiger Menschen und der Pflege, sowie die Versorgungssysteme auf.
Schwerpunkt war auch der Hinweis auf die voraussichtlich steigende Zahl Pflegebedürftiger bis zum Jahr 2030 auf 109.000 in Thüringen.
Sozialministerin Heike Werne begrüßte die Programmpunkte des Symposiums, insbesondere des Risikomanagements und die haftungsrechtlichen Fragen.
Ein besonderes Ereignis war die Teilnahme des Staatssekretärs und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus. Das wurde vom Veranstalter als besondere Ehre gewertet.

Andreas Westerfellhaus spannte in seinem Referat einen großen Bogen über die derzeitigen politischen Ansätze durch Gesetzes- und Verordnungsentwürfe der Bundesregierung zur Verbesserung der Pflegepersonalsituation in Altenheimen und Krankenhäusern. Ein wesentlicher Schritt sei auch der Einstieg und die Fortführung der Digitalisierung der Pflege als Beitrag zur Entbürokratisierung und zur besseren Zusammenarbeit aller Leistungserbringer der Gesundheitswirtschaft.
Manuela Ahmann, Diplom-Medizin Pädagogin aus Dortmund, vermittelte anschaulich die Möglichkeiten des Risikomanagements in der stationären und ambulanten Pflege unter Einbeziehung der nationalen Expertenstandards in der Pflege. Diese Standards gelten auch als Qualitätskriterium bei Prüfungen von Pflegeeinrichtungen durch den MDK und die Heimaufsicht.
Zur Bewohnersicherheit stellten Martina Rödern von der Neanderklinik Harzwald GmbH und Gerd Klein von der DEKRA ein System des Risikomanagements zum Schutze der Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen vor. Das Konzept zur Bewohnersicherheit wurde erstmals in der Neanderklinik Harzwald GmbH von der DEKRA Certification geprüft. Der Träger Neanderklinik Harzwald GmbH ist außerdem international nach DIN ISO 29990 zertifiziert.
Hubert Klein, Rechtsanwalt aus Köln, vermittelte anhand aktueller Urteile und Entscheidungen die strafrechtlichen und haftungsrechtlichen Schwerpunkte für die Pflege, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Betreuer, Bevollmächtigten und Angehörigen von Pflegebedürftigen.

Im Rahmen der Veranstaltung dankte Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes, Frau Martina Röder, Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbandes e.V., Vorsitzende des Landespflegerates Thüringen e.V. und Geschäftsführerin der Neanderklinik Harzwald GmbH für die hervorragende jahrzehntelange Zusammenarbeit.

Außerdem wurde der Träger anlässlich des diesjährigen 25jährigen Jubiläums der Neanderklinik Harzwald GmbH nochmals mit vielen gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen geehrt.

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