Kabinenpredigt Wacker Nordhausen: Zu Viktoria nach Berlin

+ Geht die Serie weiter? + Wacker Nordhausen dreht Rückstand – René van Eck mit gutem Einstand – Wacker fährt zu Viktoria +

Arand: Die Heimpremiere unter dem neuen Trainer van Eck ist geglückt! Ein knapper 3:2-Heimsieg gegen die Nordlichter aus Schönberg, die wegen der langen Anfahrtswege eigentlich gerne in der Staffel Nord spielen würden. Rotation scheint System zu haben beim holländischen Trainer: Vier Veränderungen nahm er in der Startelf gegenüber dem 1:0-Auswärtssieg bei RB U23 vor. Das soll wohl den Konkurrenzkampf und den Druck hochhalten?

Heyder: Was ja prinzipiell nicht das Schlechteste wäre, weil es zeigt, dass man variabel in der Aufstellung ist und die Spielertypen auf den Gegner anpassen könnte. Die Liga wird so langsam wieder spannend. Auch ganz oben, wo Cottbus Jena auf den Fersen bliebt.

Arand: Wacker kickte derzeit noch nicht auf Rasen, der Platz ist nicht bespielbar. Mit Genehmigung des Nordostdeutschen Fußball-Verband wurde deshalb unter Flutlicht auf dem angrenzenden Kunstrasenplatz im Kuntz-Sportpark gespielt. Zwar lag Nordhausen 0:2 zurück zur Halbzeit, dank einer starken zweiten Hälfte und dem richtigen Händchen bei den Einwechslungen und Umstellungen, gelang von Eck ein 3:2-Sieg.

Heyder:
Pichinot traf gleich eine Minute nach seiner Einwechslung zum Anschluss. „Man of the Match“ war jedoch der 24-jährige Murat Bildirici. Er kam im Sommer aus Homburg in den Südharz, gab sein Startdebüt in der Regionalliga und belohnte das Vertrauen. Er bereite den Anschlusstreffer vor und verwandelte einen Foulstrafstoß kurz vor Spielschluss, der zuvor an ihm verwirkt wurde, zum wichtigen Siegtreffer. Der zweite Sieg in Folge und endlich wieder ein einstelliger Tabellenplatz. Geht die Serie in Berlin weiter?

Arand: Die Thüringer machen am Samstag Stopp in Berlin-Lichterfelde, bei Viktoria. Durch eine Fusion vom BFC Viktoria und dem LFC Berlin stellen die Hautstädter mit mehr als 1600 Mitgliedern und 65 verschiedenen Teams in allen Altersklassen die größte aktive Fußballabteilung Deutschlands. Im Hinspiel fügte Viktoria den Nordhäusern eine deftige 5:0-Niederlage zu. Was für eine Heimpleite!

Heyder: Für Wacker die höchste Heimniederlage der aktuellen Saison. Dafür gewannen die Rolandstädter vergangene Saison in Berlin mit 2:0. Klappt das erneut? Unter die Räder kamen die Berliner am Wochenende in Luckenwalde bei einer 4:6-Niederlage.

Arand: Das Theater um Nordhausen und den Endspielort Landespokalfinale, wozu sich hinreichend Nordhausens Präsident Kleofas geäußert hatte, soll hinten anstehen. Jetzt zählt die Liga: Stück für Stück geht die Leiter nach oben. Die Berliner Glücksgöttin wandert nach Thüringen aus! Zumindest am Wochenende. Knapp gewinnt Wacker 2:1 und setzt seinen Höhenflug fort.

Heyder: Das wäre zu wünschen. Und Deinem 2:1-Tipp schließe ich mich an.

Der Gegner: Fußballclub Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e.V.
Vereinsfarben: hellbau-weiß
Trainer: Ersan Parlatan
Tabellenplatz: 8
Top-Torschützen: K. Benyamina, M. Trianni, Ü. Ergirdi.
Homepage: www. viktoria-berlin.de

Autor:

Axel Heyder aus Erfurt

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