Junger Motorsportler und seine Familie sammeln Geld für das Kinderhospiz Mitteldeutschland
Kleiner Biker mit großem Herz

Tolle Spendenaktion: Elias Luginbühl (11) und Noah (7) haben Mutter Andrea und Vater Andreas (nicht im Bild) gesammelt.
  • Tolle Spendenaktion: Elias Luginbühl (11) und Noah (7) haben Mutter Andrea und Vater Andreas (nicht im Bild) gesammelt.
  • Foto: Stephan Masch
  • hochgeladen von Kinderhospiz Mitteldeutschland

Geisleden. Elias Luginbühl crosst gerne über die Piste. Präparierte Rennstrecken mit Waschbrett – das sind kurz aufeinander folgende Hügel und Sprünge – sind zu seiner Leidenschaft geworden. Seit der 11-Jährige in Geisleden (Eichsfeld) selbst vor vier Jahren als Zuschauer beim jährlichen Rennen mitgefiebert hat, ist er mit dem Motorsport eng verbandelt. Jetzt fährt er seit 3 Jahren Rennen und ist Mitglied beim MSC Geisleden. Die Rennstrecke dort ist allerdings nur einmal im Jahr frei zugänglich. Deshalb nahmen er und sein Vater Andreas lange Wege auf sich, um trainieren zu können. „Mal fahren wir bis nach Tonna oder mal nach Sontra“, erzählt sein Vater, ganz in der Nähe seien jedenfalls keine Übungsstrecken. „Elias fährt nicht einfach quer durch den Wald oder über Felder, sondern ausschließlich auf ausgewiesenen Renn- und Trainingsstrecken“, fügt er hinzu.

Elias habe nicht vergessen, dass es anderen Kindern nicht möglich ist, ihr Hobby so auszuleben, wie er es kann. Deshalb fasste er selbst den Entschluss, etwas Gutes zu tun und hatte seine Eltern sofort auf seiner Seite. Mutter Andrea las in der Zeitung von der wichtigen Arbeit, die im Kinderhospiz Mitteldeutschland für todkranke Kinder geleistet wird. Den Luginbühls war schnell klar, wohin das Geld gehen sollte.

Aber wie Geld sammeln? Vater Andreas wusste, dass im Winter das jährliches Rennen in Trebra in der MX-Halle ausfallen sollte und entschloss kurzerhand, dort ein Rennen für die drei Kinderklassen im Motocross zu veranstalten: In der Piwi-Klasse (bis 7 Jahre), 50 ccm (bis 9 Jahre) und die 65 ccm (bis zwölf Jahre) fuhren die Kids um die Pokale. Der Teil der Startgebühr, der über den Kosten für die Hallenmiete lag, wurde von vorne herein für den guten Zweck eingeplant. „Wir haben zusätzlich noch Motorsportzubehör verkauft und den Reinerlös daraus gespendet.“ Außerdem gab es noch Kaffee und Kuchen für den guten Zweck. So kamen die hübsche Summe von 699,95 Euro zusammen, auch dank der Spendenboxen, die an günstigen Stellen platziert waren.

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