Wacker 90: Aufgaben werden nicht leichter

Wacker mühte sich in der zweiten Halbzeit, mehr als der Anschlusstreffer war aber nicht drin. Foto: Lars Koch
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Nach Niederlage in Berlin tritt Wacker am Sonntag gegen FC Carl Zeiss Jena an

Von Lars Koch

NORDHAUSEN. Nach dem starken Spiel in der vergangenen Woche gegen Halberstadt und den 3:1-Erfolg lief Wacker Nordhausen am vergangenen Wochenende gegen die Reserve von Union Berlin in identischer Besetzung auf. Und doch schien eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz zu stehen, als noch vor sieben Tagen. Die Partie ging mit 3:1 an die Gastgeber.

 Wacker präsentierte sich in der ersten Halbzeit fast schon ängstlich, ließ den energischen Biss der letzten Woche vermissen und zeigte sich doch recht beeindruckt von der jungen Truppe aus der „Heldenschmiede“ von ­Union. Bei 26 Grad und eigentlich bestem Fußball­wetter ziehen die Gastgeber erst einmal ihr Spiel auf, lassen Wacker wenig Raum und stören früh. Folgerichtig fällt schon in der 26. Minute das 1:0 für Union II. Kiminu Mayoungou hatte nach Ecke zur Führung eingeköpft. Nur fünf Minuten später fällt dann sogar das 2:0. Robert Stark hatte eine Situation im Strafraum der Nordhäuser eigentlich schon geklärt, ließ sich aber den Ball noch einmal abnehmen. Der folgende Trikotzupfer war Grund genug für Schiedsrichter Stefan Herde zu pfeifen und auf den Punkt zu zeigen. Zum Elfmeter läuft David Hollwitz an und es steht 2:0 (31.). Die vielleicht beste Möglichkeit der ersten Hälfte hat der Doppeltorschütze der vergangenen Woche, Omar El-Zein. Er vergibt nach Einwurf von rechts freistehend vor dem Tor und schiebt den Ball knapp vorbei.

 Nach der Pause kam Wacker dann zwar besser ins Spiel, konnte zwischenzeitlich durch Christoph Rischker sogar den Anschlusstreffer erzielen, doch in der 80. Minute machte Union mit dem 3:1 dann alles klar.

 Am kommenden Wochenende wartet nun eine weitere schwere Aufgabe auf die Nordhäuser. Mit dem FC Carl Zeiss Jena kommt am Sonntag einer der Aufstiegskandidaten dieser Saison in den Albert-Kuntz-Sportpark. Jena steht zur Zeit auf Platz drei der ­Tabelle. Anpfiff der Partie ist um 13.30 Uhr. Trainer Jörg Goslar hatte nach dem Spiel in Berlin klar gemacht: „Man muss vor jedem Spiel die Anspannung neu aufbauen. Das haben wir in der ersten Halbzeit gegen eine gute Mannschaft nicht hinbekommen und einfach auch zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um aus unseren Fehlern zu lernen.“

Wacker mühte sich in der zweiten Halbzeit, mehr als der Anschlusstreffer war aber nicht drin. Foto: Lars Koch
Toni Jurascheck (rechts) mit vollem Einsatz gegen Eroll ­Zejnullahu. Foto: Lars Koch
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Lokalredaktion Nordhausen/Sondershausen aus Nordhausen

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