Interview des Kreisverbandes mit dem KGV "Zur Windlücke " e.V.
Kleingärtnern ein Hobby für die Zukunft

Vorsitzender Lutz - Günter Beck des KGV "Zur Windlücke" e.V.
  • Vorsitzender Lutz - Günter Beck des KGV "Zur Windlücke" e.V.
  • hochgeladen von Werner Schumann

 

Der Kreisverband Nordhausen der Kleingärtner e.V. stellt jeden Monat einen Kleingartenverein vor!

Kleingärten am Rande der Oberstadt

1. Gartenfreund Lutz-Günter Beck, was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie an Ihren Kleingartenverein denken?

Unsere Kleingartenanlage ist wunderschön am Rande von Nordhausen Nord gelegen. Hier hört man keinen Verkehrslärm, Gewerbe- und Industrielärm ob wohl wir nur wenige Meter vom nördlichen Zentrum von Nordhausen liegen. Mit Blick auf die Windlücke sind wir mitten im Grünen. Gartenfreunde und Besuchen können von hier aus direkt über das Borntal zur Windlücke wandern. Für mich und alle anderen Kleingärtner in unserer Anlage ist der Erholungswert und die dazu gehörige Gartenarbeit Entspannung von den Alltagssorgen.

2. Seit wann sind Sie Kleingärtner?

Seit 2005 habe ich mir meinen Wunsch erfüllt, einen eigenen Garten in der Nähe meiner Wohnung zu haben. Da ich nun im verdienten Ruhestand bin, macht mir das Gärtnern viel Spaß. Meine Frau fühlt sich ebenfalls in unserer kleinen Oase sehr wohl. Wir haben den Garten nach unseren Vorstellungen gestaltet.

3. Seit wann stehen Sie dem Verein vor? Wie viele Mitstreiter zählen zum Vorstand?

Nach dem ich nach dem Ausscheiden unseres damaligen Vorsitzenden Gartenfreund Schindler als Stellvertreter das Amt kommissarisch als Vorsitzender übernommen hatte, wurde ich 2014 zum Vorsitzenden gewählt. Die Schatzmeisterin Helga Beyer und die Schriftführerin Dagmar Patze ergänzen den Vorstand. Als Kassenprüfer sind die Gartenfreundinnen Sylvia Schröter und Cornelia Greiser tätig. Zum erweiterten Vorstand ist der Beisitzer Gartenfreund Mario Völkert sehr aktiv und unterstützt unsere Vorstandsarbeit.

4. Seit wann gibt es den Kleingartenverein „Zur Windlücke“ e.V. und wie viele Gärten hat er?

Die Anlage wurde erst 1985 gegründet. Vordem war es ganz normales Ackerland. Wir haben die Anlage in 2 Gänge aufgeteilt. Insgesamt sind es 37 Gärten. Jeder Garten hat Strom und Wasseranschluss. Die Größen der Gärten liegt bei ca. 300 m². Da die Anlage an einem Hang liegt, hat jeder Garten von seiner Terrasse einen herrlichen Ausblick.

5. Wo im Kreisgebiet liegt der Verein und wie ist die Kleingartenanlage zu erreichen?

Unsere Anlage liegt im oberen Drittel der Stolberger Straße. Erreichbar ist sie auf der oberen Seite über die Straße Aueblick / Kleines Borntal bzw. über die untere Seite über die Dr. Hasse-Straße. Die Anfahrt mit dem Auto, Fahrrad ist kein Problem. Für die Autos haben wir vor der Anlage Parkmöglichkeiten. Die Anfahrt mit der Straßenbahn oder Bus ist natürlich möglich.

6. Gibt es freie Gärten, die sofort verpachtet werden können? Wie viele Quadratmeter haben die Gärten in der Anlage durchschnittlich? Wie ist die Ausstattung mit Strom und Wasser und gibt es in den nicht verpachteten Gärten Lauben?

Die Gärten sind ca. 300 m² groß. Alle Gärten haben Strom und Wasseranschluss. Alle Gärten haben eine Laube in unterschiedlicher Größe. Wir können zurzeit keine freien Gärten anbieten.

7. Wie würden Sie das Vereinsleben in Ihrer Anlage beschreiben? Welche Rolle spielen der Vorstand und die einzelnen Vereinsmitglieder?

Wir sind nur ein kleiner Kleingartenverein mit 37 Gärten. Das Miteinander der Vereinsmitglieder könnte besser sein. Zwischen einzelnen Vereinsmitgliedern bestehen freundschaftliche Beziehungen welches sich auch in der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung widerspiegelt. Man kennt sich, sodass man oft gemeinsam Kaffee trinkt oder abends bei einem Glas Bier oder Wein beisammensitzt. Zur regelmäßig durchgeführten Mitgliederversammlung, sind auch nur ca. 1/3 unserer Mitglieder anwesend. Unsere Altersstruktur liegt zwischen 30 und 80 Jahren. Neuzugänge haben ein mittleres Alter. Mehr Gemeinsamkeit ist möglich, an der Altersstruktur kann es nicht liegen. Manche Vereinsmitglieder müssen sich vor Auge führen, das Vereinsarbeit wichtig für das Überleben eines Vereines ist.

8. Wen kann ich fragen, wenn ich mich für einen freien Garten interessiere? Wie kann ich Kontakt aufnahmen? Kann ich mir freie Gärten vorab ansehen?

Selbstverständlich kann man sich freien Gärten vorher ansehen. Unsere Anlage ist sehr ruhig und für junge Familien gut geeignet. Mich als Vorsitzender kann man unter Telef. 03631 982404 oder meine Schatzmeisterin Helga Beyer unter 03631 881346 erreichen. Nachfragen wegen freier Gärten ist also immer möglich.

9. Ist ihr Kleingartenverein etwas für junge Familien?

Wir haben junge Familien mit Kindern. Wir haben aber auch Enkelkinder, die bei Oma und Opa gern mit im Garten und in der Natur sind. Das sind unsere zukünftigen Kleingärtner. Wo als hier kann man das Gärtnern lernen und lieben. Das gemeinsame spielen und anlegen von eigenen Beeten wird von unseren Jüngsten gern gemacht. Wir sagen immer, lachende Kinder sind die Zukunftsmusik für jede Kleingartenanlage.

10. Was haben Sie für die Zukunft in Ihrem Verein geplant? Wo liegen Schwerpunkte der Vereinsarbeit?

Zurzeit sind wir in der Planung zu Erneuerung unserer Hauptwasseranlage im 2. Bauabschnitt. Hierzu liegt dem Vorstand noch viel Arbeit vor. Ein Verein, ob groß oder klein muss sich auch mit vielen bürokratischen Arbeiten beschäftigen. Es ist wichtig die gemeinnützige und kleingärtnerische Nutzung nachzuweisen. Ebenfalls sollte man das Bundeskleingartengesetzt nie aus dem Auge verlieren. Manche Punkte sind vom Gesetzgeber hier zu überdenken und den heutigen Gegebenheiten anzugleichen. Ich wünsche mir das unsere Anlage für alle als einen Ort der Erholung und ein Miteinander für das Vereinsleben ist. Unser Kleingartenverein „Zur Windlücke“ e.V. bietet dazu die besten Voraussetzungen. Die gewählten Vorstandsmitglieder und ich wünschen, dass auch viele Vereinsmitglieder uns bei unseren anstehenden Aufgaben tatkräftig unterstützen werden.
Für das Gartenjahr 2019 wünsche ich meinen Vereinsmitgliedern gutes Gelingen und reichliche Ernten.

Werner Schumann
Presse/Öffentlichkeit
Kreisverband Nordhausen

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