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Ansichtssache: Der Euro soll rollen oder Kinder sind unerwünscht

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Der Euro soll rollen

Die Ferienzeit ist in vollem Gange. Die Kinder freuen sich: Noch zwei Wochen lang keine tägliche Paukerei. Über das Wetter konnte man sich bis dato auch nicht beschweren. Die Sonne lacht vorbildlich vom Himmel. Ferien bedeutet Zeit für Spiel und Spaß. Und, für die Urlaubsreise. Doch auf der Suche nach einem passenden Urlaubsplatz ist mir allerdings aufgefallen, dass ein Urlaub im eigenen Heimatland - in Deutschland - um ein vielfaches kostenintensiver ist, als ein Auslandsaufenthalt. Hier bekommt man einen Flug, Hotel, und den „Alles inklusive-Service“ zu erschwinglichen Preisen. Doch möchte man einmal im eigenen Land bleiben, Fehlanzeige.

Abgesehen von den Wucherzuschlägen unter der Rubrik „Hochsaison“ - hier werden ganz schnell die Preise mal um gute fünfzig Prozent erhöht - ist es ein offensichtliches Problem, mit Kindern unterwegs zu sein. Immer wieder hörte ich Floskeln wie: „Eine Aufbettung ist nicht möglich.“ oder „Dreibettzimmer haben wir nicht. Sie müssten dann zwei Zimmer buchen.“ Kurioses passiert mir auch bei vielen Reservierungsmasken im Internet. Gebe ich ein Kind unter 12 Jahren ein, erscheint: „Kein Angebot möglich“. Beim Versuch über die Altersgrenze bekomme ich eine Reservierung. Da gilt ja auch nicht mehr der Kinderpreis. Mein Fazit: Der Euro soll um jeden Preis ins eigene Säckel rollen. Oder, was sind wir doch für ein kinderfreundliches Land...

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