Crossover-Projekt: Ein ganzes Schlossmuseum wird zur Theaterbühne

Die Schauspieler im Schlossmuseum Arnstadt. Foto: Andreas Abendroth
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Die Schrippenfee geistert durchs Schloss

Von Andreas Abendroth

Es geht treppauf – treppab, quer durchs Arnstädter Schloßmuseum. Voran die Akteure des aktuellen Theaterstückes „Die Schrippenfee“, ich folge mit der Kamera in der Hand.
Die historischen Räume bilden eine einmalige Kulisse für das Projekt „Theater im Museum“. Zu den Aufführungen werden hier, an verschiedenen Standorten, Szenen künstlerisch umgesetzt. Die Zuschauer ziehen mit dem Ensemble gemeinsam durch das Haus, sind ganz nahe am Geschehen dran, erleben Live-Theater. Sie erleben aber nicht nur ein einfaches Theaterstück. Heute bezeichnet man solche Inszenierungen, die eine Mischung aus Puppentheater, Schauspiel darstellen, in eine Umgebung wie der Puppenstadt "Mon plaisir" eingebunden sind als Crossover-Projekt.

„Die Gäste sollten gut zu Fuß sein, um unseren Theaterspiel zu folgen“, so die künstlerische Leiterin Evelyn Günther. Danach gibt sie bereits wieder den Kindern und Jugendlichen Regieanweisungen, spornt sie an, Betonungen auf Worte und Sätze zu setzen.

Im März hat Evelyn Günther damit begonnen, das Theaterstück neu zu bearbeiten. „Das Stück wurde hier 2010 schon einmal aufgeführt. Damals stand die Kindertheatergruppe unter der Leitung von Peter Schaaf. Auf Wunsch des Museums wurde eine Neuauflage der Inszenierung angestrebt. Und für die Neuaufführung mussten die Charaktere einiger Figuren der heutigen Gesellschaft angepasst werden. Man muss halt auch mit der Zeit gehen.“

Zwei Monate später begannen die Proben zur „Schrippenfee“. Die Rollen sind auf 12 Kinder verteilt. „Die Kinder müssen Vielseitigkeit beweisen. Manchmal ganz schnell von einer Rolle in die andere schlüpfen“, so die Regisseurin. Und dabei beweisen die Akteure bereits zu den Proben ganz viel Talent. Sie gehen förmlich in ihren Rollen auf. Agieren nicht nur durch die Stimme. Mimik und Bewegung lassen die Figuren aus der anrührenden Buchvorlage von Gottfried Herold zu lebendigen Menschen werden.

Autor:

Andreas Abendroth aus Saalfeld

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