Von der Natur oder künstlich geschaffen - Felsenbauer bereiten die Landschaft im Mitmach-Museum Grottoneum vor

Kein Bewohner des Marses, sondern ein Felsenbauer verschweißt die gebogen Stahlstangen zu einer Berg- und Felsform.
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  • Kein Bewohner des Marses, sondern ein Felsenbauer verschweißt die gebogen Stahlstangen zu einer Berg- und Felsform.
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Was wäre die heutige Welt ohne Träume und Illusionen? Kaum zu ertragen, hört man, wenn man die Frage in einer Runde stellt. Umso schöner ist es, dass ab Juni Saalfeld um solch eine Welt bereichert wird.

Derzeit entsteht im ehemaligen Abfüllbereich der Gralsquelle, auf dem Gelände der Feengrotten, ein Grottoneum. Ein Mitmach-Museum, in dem man sich auf eine spannende Entdeckungstour in die Welt der Bergleute, Tropfsteine und Mineralien begeben kann.

Momentan haben dort aber noch die Handwerker das Sagen. Besonders interessant ist dabei die Arbeit der Felsenbauer. Sie setzen in einem überschaubaren Zeitraum um, wofür die Natur Jahrhunderte benötigt oder der Mensch Bergbautechnik einsetzt.

Der Felsenbau ist eine Tätigkeit die handwerkliches und künstlerisches Können miteinander verbindet. Es wird gebohrt, kraftvoll die Stahldrähte gebogen und zuletzt geschweißt. Das Resultat sind die typischen Grundformen eines künstlichen Felsens, von Grotten und Stollen. Danach wird das Stahlgerippe mit Gaze versehen, die Spezialfelsmasse darf aufgespachtelt werden.

"Das Grundgerüst, die ganze Ausführung muss stabil sein, denn Besucher neigen dazu, alles anzufassen", betonen die Felsenbauer.

Mit der richtigen Beleuchtung versehen, fühlt sich der Besucher in eine "reale"Welt unter Tage versetzt. Das Grottoneum - das neue Mitmach-Museum an den Feengrotten soll ab 1. Juni für das Publikum geöffnet werden.

Autor:

Andreas Abendroth aus Saalfeld

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