Der etwas andere Urlaub: Auf den Spuren des DEFA-Films „Nicht schummeln, Liebling“

In ihrem Urlaub haben sich Andreas Dornheim (li) und Iris Tomoschat (re) auf eine unterhaltsam-spannende Suche nach den ehemaligen Drehorten des DEFA Films "Nicht schummeln, Liebling" begeben. In der Mitte auf dem Foto die Frank Schöbel-Fanclubchefin Bettina Müller aus Leipzig.
  • In ihrem Urlaub haben sich Andreas Dornheim (li) und Iris Tomoschat (re) auf eine unterhaltsam-spannende Suche nach den ehemaligen Drehorten des DEFA Films "Nicht schummeln, Liebling" begeben. In der Mitte auf dem Foto die Frank Schöbel-Fanclubchefin Bettina Müller aus Leipzig.
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Nicht schummeln bei der Schnitzeljagd

Zwei Schwarzaer sind auf den Spuren von Frank Schöbel unterwegs

Von Andreas Abendroth

SCHWARZA/QUEDLINBURG. „Wir sind die absoluten Fans von Frank Schöbel und Chris Doerk“, betont der Schwarzaer Andreas Dornheim.
Deshalb ist er gemeinsam mit seiner Partnerin Iris Tomoschat auf Spurensuche. „Wir liegen nicht in der Sonne am Strand, sondern haben uns auf die Suche nach den Drehorten des Kultfilms „Nicht schummeln, Liebling“ gemacht.
Der DEFA-Musikfilm wurde vor 40 Jahren, am 28. Juni 1973, auf der iga-Freilichtbühne in Erfurt uraufgeführt. In dem Streifen beweist Hauptdarsteller Frank Schöbel an der Seite von Chris Doerk, dass er auch ein begnadeter Fußballer ist.

„Es gab viele Anfragen von Fans des Gesagsduos, wo eigentlich der Film gedreht wurde. Wir haben, deshalb eine große Jubiläums-Drehortfoto-Schnitzeljagd ins Leben gerufen“, so Dornheim. „Und jetzt testen wir erst einmal, ob alles auch funktioniert“, wird angefügt.

Alle die Interesse an diesem Thema haben, können sich in Quedlinburg auf die spannende Suche nach den originalen Filmschauplätzen von damals begeben. Entsprechend vorgegebener Hinweise können die zehn markantesten Filmdrehorte zum Musikfilm „Nicht schummeln, Liebling“ gefunden werden.
„Bereits jetzt können wir sagen, dass sich auch nach vier Jahrzehnten vor Ort nicht viel verändert hat“, berichtet Iris Tomoschat.
Unterstützung bei dem Projekt erhielten die beiden Schwarzaer von der „Frank Schöbel"-Fanclubleiterin Bettina Müller.

„Mit der Schnitzeljagd wollen wir Spaß und Informationen rund um den DEFA-Film verbinden.“, Iris Tomoschat, Musikmanagerin aus Schwarza

Gemeinsam wurden beispielsweise der „Jugendclub“, der „Taxistopp“ oder die „Muckelchen-Wiese“ aufgesucht. „Momentan sind die zehn Film-Drehort mittels Foto im Internet abgebildet. Die Fans sollen die Orte aufsuchen, sich dort selbst fotografieren und die Fotos an den Fanclub senden“, so Dornheim. Danach verrät der Schöbel-Fan auch noch, dass demnächst die Schnitzeljagd noch erweitert wird. „Für die Geocachingfans werden wir in Kürze auch noch alle Geodaten der zehn Drehorte in unser Rätsels aufnehmen.“
Also dann auf, in die Filmstadt „Sonnethal“ im Harz.

INFORMATIONEN:
Mehr Informationen rund um die Jubiläums-Foto-Schnitzeljagd zum Film „Nicht schummeln, Liebling“ im Internet unter: www.herzklopfen-kostenlos.de.

Autor:

Andreas Abendroth aus Saalfeld

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