Spinnen ist erlaubt - Traditionelles Handwerk und experimentelle Spielfreude

Jana Muchalski (links) ist in das Gestalten, mit welchem Material auch immer, verliebt. Diese Leidenschaft, gekoppelt mit der richtigen Technik, gibt sie gerne weiter. Foto: Owe
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  • Jana Muchalski (links) ist in das Gestalten, mit welchem Material auch immer, verliebt. Diese Leidenschaft, gekoppelt mit der richtigen Technik, gibt sie gerne weiter. Foto: Owe
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Von G. Owe und Andreas Abendroth

Alles um das Naturprodukt Wolle und das gute alte Spinnrad drehte es sich in den letzten Tagen im "Jägerhof".

In dem Freizeitkurs ging es den Teilnehmern nicht unbedingt und schlechthin um die Grundbegriffe beziehungsweise die Grundtechniken des Spinnens, sondern der Kurs ging bereits einen Schritt weiter.

Über 20 Teilnehmer, man könnte sie als Fortgeschrittene des Spinnens bezeichnen, waren aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern und Thüringen vor die Tore von Königsee gekommen, um sich einen Einblick über das Spinnen von Effektgarnen zu verschaffen.

Übrigens konnte unter den Kursteilnehmern auch eine männliche Person begrüßt werden.

Das Spinnen von besonderen Garnen ist eine Spezialstrecke von Jana Muchalski, welche aus dem kleinen Örtchen Ollndorf in Mecklenburg-Vorpommern nach Thüringen kam, um das in zwei Lehrgängen an je zwei Tagen zu vermitteln.

Initiiert und organisiert wurde das Fortgeschrittenen- Spin-Treffen von der Königseer Kräuterfrau Edeltraut Sommerfeld. In dem Seminar und bei den Kursteilnehmern trafen dann traditionelles Handwerk und experimentelle Spielfreude aufeinander.

Für die vielfältigen Spinnräder der Teilnehmer und für eine riesigen Auswahl von naturfarbenen sowie gefärbten Spinnfasern bot der Seminarraum ausreichend Platz. So konnten neunzehn Frauen und ein Mann man aus dem Vollen schöpfen und sich auch an exotische Fasern, wie Babykamel, Hundewolle oder Satinangora ausprobieren.

Kursleiterin Jana Muchalski unterstützte die Spinnerinnen nicht nur beim Erlernen neuer Spinn- und Zwirntechniken, sondern ermutigte sie auch Fehler zuzulassen und als Ausgangspunkt für eigene neue Erfahrungen zu nutzen.

Jana Muchalski (links) ist in das Gestalten, mit welchem Material auch immer, verliebt. Diese Leidenschaft, gekoppelt mit der richtigen Technik, gibt sie gerne weiter. Foto: Owe
Autor:

Andreas Abendroth aus Saalfeld

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