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Gedicht zu Hitze und kein Regen
Abgebrochener Regenbogen

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Regenbogen abgebrochen,
reichte nur bis zum Wolkenrand,
weil kein Regen bis hierher fand.
Regenbogen abgebrochen,
wie verdürrte Halme auf den Feldern
und trock’ne Äste in den Wäldern.

Nur ein Stückchen Regenbogen,
weil die Wolken vorbei gezogen.
Dahinter wieder grellblauer Himmel
und gleißendes Sonnenlicht,
erbarmungslos die Sonne auf die Erde sticht,
vertreibt alles tierisches Gewimmel.

Wolken und Regenbogen weg geweht
vom viel zu heißen Wüstenwind.
Futter fehlt nicht nur für’s Rind.
Hitze und Dürre, die einfach nicht vergeht.
Ozon und mit Feinstaub belastete Pollen
nehmen die Atemluft, Steine rollen.

Alles hat den Halt verloren,
Baumwurzeln verdorren.
Wohin soll das noch führen?
Flüsse trocknen aus.
Was wird mit uns’rem zu Haus?
Gedanken, die uns immer mehr berühren.

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