Thüringen zu Fuss - W wie Weg: Geo-Weg-Manebach

Gegenüber der Roten Halde bietet sich ein herrlicher Blick auf eine Kuppe, die an den ehemaligen Direktor des Berliner Naturkundemuseums erinnert.
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  • Gegenüber der Roten Halde bietet sich ein herrlicher Blick auf eine Kuppe, die an den ehemaligen Direktor des Berliner Naturkundemuseums erinnert.
  • Foto: Stadtmarketing Ilmenau
  • hochgeladen von Ines Heyer

Steine können Geschichten erzählen - auch aus einer Zeit, als noch keine Menschen die Erde besiedelten. Als Mineralien- und Fossiliensammler kann Berthold Lugert Steinen so manches Geheimnis entlocken. Deshalb empfiehlt er für eine Reise in die Erdgeschichte den Geo-Weg-Manebach.

WEG-Name: Der Geo-Weg ist ein Themenwanderweg, der den Wanderer auf eine Reise 300 Millionen Jahre zurück mitnimmt.

WEG zum Weg: Den Ilmenauer Ortsteil Manebach erreicht man mit dem Auto, mit die Buslinie 300 und dem RennsteigShuttle – am Wochenende und an Feiertagen.

WEG-Start: Der Weg beginnt an der Schleusinger Straße unweit des „Karussells“. Ein Parkplatz befindet sich am ehemaligen Bahnhof.

WEG-Länge: Der Wanderweg ist 6,5 Kilometer lang. Er ist als Rundweg mit vier Wendepunkten angelegt, da im Winter nicht alle Bereiche begehbar sind.

WEG-Markierung: Eine Spitzhacke markiert den bergbaulich-geologisch-
paläontologischen Pfad Manebach-Kammerberg, wie der Geo-Weg richtig heißt.

WEG-Steigung: Gut 100 Höhenmeter liegen zwischen dem höchsten und tiefsten Punkt, die zweimal auf der Wegstrecke überwunden werden müssen.

WEG-Beschaffenheit: Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich. Der Geo-Weg zählt zu den anspruchsvollen Wegen mit teilweise schlecht begehbaren Abschnitten.

WEG-Besonderheiten: Infotafeln beschreiben den Weg und die Besonderheiten der Region hinsichtlich des Bergbaus, der Geologie und der Paläontologie.

WEG-Kreuzungen: In Manebach kreuzen der Goethewanderweg und der Ilmtal-Radweg den Geo-Weg.

WEG-Aussichten: Gegenüber der Roten Halde bietet eine Kuppe einen fantastischen Blick auf Manebach.

WEG-Ziel: Am Haus des Gastes am Kalten Markt ist das Wanderziel erreicht. In der Heimatstube gibt es eine kleine Sammlung geologischer
Funde und Wissenswertes über den hiesigen Bergbau. Von hier aus sind es nur wenige Minuten bergab bis zum ehemaligen Bahnhof.

WEG im Internet: www.ilmenau.de – mit Höhenprofil und GPS-Daten

Autor:

Ines Heyer aus Saalfeld

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