Ägyptens Geheimnisse
Der Thüringer Axel Klitzke stellt sich außergewöhnlichen Fragen zu den Pyramiden des Giseh-Plateaus

Axel Klitzke tauscht sich viel mit Dr. Zahi Hawass, dem ehemaligen General­sekretär des Obersten Rates der Altertümerverwaltung Ägyptens, aus.
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  • Axel Klitzke tauscht sich viel mit Dr. Zahi Hawass, dem ehemaligen General­sekretär des Obersten Rates der Altertümerverwaltung Ägyptens, aus.
  • Foto: Klitzke
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Das alte Ägypten ist noch immer eine geheimnisvolle Welt – davon ist Axel Klitzke überzeugt. Vieles wartet hier noch darauf, erforscht zu werden. „Das Offensichtliche haben die Altertumsforscher über die Jahrtausende entdeckt – aber für ungewöhnliche Zusammenhänge braucht es einen besonderen Blick, gewürzt mit einer Prise Mathematik“, erklärt der Bau­ingenieur aus Kamsdorf. Er stattete dem Land am Nil schon 20 Besuche ab und stellte dabei so manches ­Außergewöhnliche fest.

Als naturwissenschaftlich-­mathematisch interessierter Mensch suchte Axel Klitzke erstmals 2004 in Ägypten den Kontakt zu Gleichgesinnten, lernte auch wichtige Entscheidungsträger der Altertümerverwaltung persönlich kennen. Das öffnete dem Thüringer auf seinen Reisen viele Türen. So konnte er die ausgetretenen Touristen­pfade verlassen und sich ziemlich frei im Giseh-Plateau bewegen. In der Tasche immer dabei das Lasermessgerät. „Ich wollte unbedingt mehr über die genauen Abmaße in den drei Pyramiden wissen, vermutete spannende mathe-matische ­Zusammenhänge“, erklärt er sein ­Anliegen.  Mit den gewonnenen Mess­ergeb­nissen stellte er neue mathematische Berechnungen an.

Bereits auf seiner zweiten Reise hatte Axel Klitzke die ­Möglichkeit, sich zwei Stunden ­alleine in der Königskammer der ­Cheops-Pyramide, der ­ältesten und größten der drei Pyramiden vom Giseh-­Plateau, aufzuhalten. „Nachdem ich meine Messungen abgeschlossen hatte, kam mir spontan die Idee, mich in den leeren, offenen Stein­sarkophag zu legen. Ich musste mich kurz räuspern – und war dann sprachlos. Der Ton entwickelte ein ungeheures Echo. So erzeugte ich dann bewusst sonore Töne und merkte, dass mich dabei eine ungeheure Frequenzwelle von Kopf bis Fuß erfasste, die den ganzen Körper vibrieren ließ. Es war ein Gefühl, als würde ich schweben. Haben so die alten Priester vielleicht Kontakt mit der Götterwelt aufgenommen?“

Auch die Auswertung der Messergebnisse am Sarkophag machte Klitzke sprachlos – alles hatte irgendwie mit der Ziffer 3 zu tun: „Die Summe aller Außenmaße führte zu 33 Königsellen – eine Königselle entspricht 52,36 Zentimetern. Die Summe aller ­Innenmaße ergab 27 Königsellen (3x3x3).Der Stein, auf dem der Sarkophag steht, ist 3,3 Königsellen breit.“

Menschen weit vor unserer Zeit haben das geplant und gebaut. Welche mathematischen Kenntnisse besaßen diese und vor allem woher? Der Thüringer nimmt weltweit Kontakt zu Wissenschaftlern auf und sucht mit diesen gemeinsam nach Antworten – nicht nur auf diese Fragen. „Je mehr ich forschte, umso umfangreicher wurden die Fragen, die sich auftaten.“ Axel Klitzke nennt Beispiele: „Welche Technologie benutzten die Ägypter, um den Sarkophag aus Granit ohne Bearbeitungsspuren zu fertigen? Wie schafften sie es, akkurat geschnittene Steinquader aus dem Steinbruch in Assuan zu schneiden? Welche mathematischen Zusammenhänge gibt es in den Gang­systemen der Pyramiden? Hat  Ramses II. vielleicht geschummelt und einfach seine ­Kartusche nachträglich in viele Statuen einarbeiten lassen? Sind die Pyramiden älter, als wir heute annehmen?“

Die Erkenntnisse aus seinen jahrelangen Forschungen schreibt der Kamsdorfer immer wieder in Büchern nieder. Momentan arbeitet er mit viel Elan an seinem neuen Buch „Die Ordnung des Giseh-Plateaus“, das Ende des Jahres erscheinen soll. Zusätzlich ist er in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs und hält Vorträge über seine neuesten Erkenntnisse – um viele Menschen in seine geheimnisvolle Welt des alten Ägyptens zu entführen.
www.hores.org

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