Mediation statt Irritation

Sie denken jetzt bestimmt „Was ist den das? Da hat die Autorin bestimmt ein T vergessen und es soll eigentlich MediTation heißen.“
Nein, schon richtig gelesene MEDIATION. Es ist ein Verfahren zur Konfliktlösung unter Einbeziehung eines neutralen Dritten - den Mediator.

Bei dieser Möglichkeit setzen sich die Streithähne an einen Tisch und mit Hilfe des Mediators kommen dieser wieder miteinander in´s Gespräch.
Wie sooft, weiß man nach dem vielen Streiten gar nicht mehr warum es überhaupt angefangen hat.
Der Mediator unterstützt durch seine Allparteilichkeit die Anwesenden ihre Gefühle, Bedürfnisse und Interessen wahrzunehmen, zu benennen und auszusprechen.
Der wichtigste Unterschied zu anderen Verfahren ist die gemeinsame Lösungsfindung. Die Konfliktparteien gehen diesen Weg zusammen und jeder trägt seinen Teil dazu bei.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
- zeitnahe Konfliktlösung
- kostengünstiger als ein Gerichtsverfahren
- Kostenübernahme von der Rechtsschutzversicherung
- Selbstbeteiligung an der Lösung
- besser Umsetzung der Lösung

Anwendungsgebiete:
- Familienkonflikte
- Arbeitskonflikte
- Nachbarschaftskonflikte
- Mobbing
- Konflikte mit und unter Jugendlichen
- Täter - Opfer - Ausgleich

Seit dem 26.07.2012 gibt es das Mediationsgesetz.

Ein Zeichen, dass das Verfahren immer mehr Anerkennung in der Öffentlichkeit findet.

Ein Zeichen dafür, dass die Menschen bereit sind ihre Konflikte selber in die Hand zu nehmen und zu lösen.

Autor:

Jana Ludolf aus Saalfeld

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