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Modelbau-News: Spielwarenmesse 2017 – Innovationen und ein hoher Sicherheitsaspekt

Wo: Messecentrum , Münchener Straße 330, 90471 Nürnberg auf Karte anzeigen
Der Hexacopter H520 wurde für den professionellen Einsatz geschaffen. Er zeichnet sich durch eine auffällige Signal-Lackierung, eine hohe Traglast und durch einen innovativen Technikeinsatz aus. Foto: Andreas Abendroth
Der Hexacopter H520 wurde für den professionellen Einsatz geschaffen. Er zeichnet sich durch eine auffällige Signal-Lackierung, eine hohe Traglast und durch einen innovativen Technikeinsatz aus. Foto: Andreas Abendroth
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Umgeschaut bei: YUNEEC

Von Andreas Abendroth

Dicht umlagert sind die Drohnen am Stand von YUNEEC aus Kaltenkirchen. Die Palette der Multicopter ist breit gefächert. Vom Hobby-Fluggerät bis mittlerweile dem Copter für den professionellen Einsatz. „Alle unsere Drohnen sind äußerst stabil konstruiert. Noch wichtiger ist aber der Sicherheitsaspekt. Hier werden die neusten Technologien zum Einsatz gebracht. Dazu kommen intuitive Steuerungen“, erläutert Frank Lemke.

Ins Auge sticht ein orangener Hexacopter. Der Hexacopter mit der Bezeichnung „H520“ wurde für den kommerziellen Einsatz entwickelt.
„Deshalb auch die Lackierung in einer Signalfarbe. So kann er als wichtiges Hilfsmittel, beispielsweise bei Rettungskräften, aber auch im Bauwesen oder in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz gebracht werden“, so Lemke.

Mittels hochkapazitiver High Voltage-Akkus soll eine Flugzeit von rund 30 Minuten erreicht werden. Über die überarbeitete ST16-Fernsteuerung lassen sich alle Parameter programmieren und steuern. So kann der Pilot im Waypoint-Modus Punkte auf einer Karte markieren, die der H520 dann Punkt für Punkt abfliegt. Die Daten werden auf einem blendarmen 7-Zoll-Display angezeigt.

Professioneller Einsatz bedeutet aber auch, dass man den Copter mit individuellen Kamerasystemen ausstatten kann. Hier gibt es drei Modelle: Die CGO3+ für wackelfreie UHD-Videoaufnahmen, die CGO-ET als Wärmebild- und Restlichtkamera und als neuestes Modell die CGO-CI mit einer Glaslinse und 50 mm Blickwinkel. So können unverzerrte Fotos und Sequenzen für Sachverständige gemacht werden.

Sollte es wirklich einmal zu einer Störung kommen, so, wenn die Akkuleistung zur Neige geht, schaltet sich die Elektronik in den Auto-Landing-Modus um. Der H520 kehr sicher zum Boden zurück. Sicherheit bedeutet aber auch, dass beim Ausfall eines Rotors der Multicopter mit fünf Rotoren weiterhin flugfähig bleibt. Außerdem wurde auf ein sehr leises Betriebsgeräusch geachtet.

Eine Relaunch erfuhr der bewährte Tornado H920. Der Multicopter 2017 trägt jetzt die Bezeichnung „Tornado H920 Plus“. Er wurde modernisiert und im Funktionsumfang deutlich erweitert. Mit der Nutzung eines neuen Flight Controller sind nun auch die Nutzung verschiedener Autoflugmodes möglich. Verbessert und stabilisiert wurde auch die Livebildübertragung auf das in die Fernsteuerung integrierte Touch-Display.
Verändert wurde auch die Propelleraufnahme. Der neue Tornado wurde auf die Nutzung von Quick-Release-Propellern umgestellt. Das lästige Hantieren mit Schraubendrehern gehört nun der Vergangenheit an. „Die handlaminierten Carbon-Propeller werden nun nur noch mit einer Vierteldrehung eingeklinkt und können per Knopfdruck genauso schnell wieder gelöst werden“, berichtet Frank Lemke.

Und dann entdecke ich in einer Vitrine noch eine futuristische Drohne. Auf dem Bildschirm kann ich die Bezeichnung „Valet Drone“ und den Zusatz: „Ihr persönlicher Assistent“ lesen.
Hier wagt YUNNEC bereits einen Sprung in die Zukunft. „Es ist ein Prototyp einer Sicherheitsdrohne für ein vernetztes Zuhause“, erfahre ich von Frank Lemke.
Das Zukunftsmodell verfügt über ein geschlossenes Rotorsystem. Die Basis ist die Ladestation, welche automatisch angesteuert wird. Anwendungsmöglichkeiten könnten beispielsweise die Raum- und Grundstücksüberwachung sein. Sollte eine ungenehmigte Bewegung erkennbar sein, startet der Quadrocopter autonom und überprüft die Situation wie eine fliegende Überwachungskamera. Auch wäre der Einsatz zur Überwachung des Schulweges denkbar. Die Drohne begleitet sozusagen als fliegender Begleiter das Schulkind von der Haustür bis zum Eingang des Schulgeländes.
„Natürlich ist alles momentan noch Zukunftsmusik und keine Realität. Aber wir wissen nicht, wohin die Zukunft noch führen wird“, so Lemke.

Mehr Informationen im Fachhandel und unter https://www.yuneec.com

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