Trennung vom Partner - Wie bekomme ich meinen Ex zurück?

Trennungen sind längst keine Seltenheit mehr. Im Gegenteil – man meint fast, dass sie zum Leben mit dazu gehören. Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass Beziehungen scheitern? Was sind die häufigsten Gründe? Und was lässt sich dagegen tun? Genau diesen Fragen ist das Expertenteam von love-repair.denachgegangen!

Warum kommt es zu Trennungen?

Dass eine Beziehung ihre Probleme hat, ist normal. Denn keine Partnerschaft ist perfekt! Und jedes Paar hat mit ganz eigenen Herausforderungen zu kämpfen.Es ist also nicht immer alles nur eitel Sonnenschein. Nicht immer herrscht die pure Harmonie. Wer das glaubt oder gar erwartet, der wird unweigerlich enttäuscht werden.

Teilweise aber erweisen sich die Probleme als zu groß. Sie lassen sich einfach nicht auflösen. Aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht, weil beide nicht die Energie verspüren, sich an den (langen) Prozess der Lösungsfindung zu setzen. Schließlich braucht es dafür einen gewissen längeren Atem! Und reichlich Einsatz. Es ist also nicht mit einem einzigen Gespräch getan. Nein, man muss schon mehr dafür tun! Und an der Sache dran bleiben.

Viele scheitern jedoch daran. Und schon bald taucht dieses Problem wieder auf. Das führt zu Frust, zu Enttäuschungen. Man macht Vorwürfe an den Anderen. Ist wütend, traurig, enttäuscht. Und das kann die Situation schnell eskalieren lassen. Bis es zu ständigem Streit kommt. (12 % der Befragten gaben an, dass genau dies bei ihnen zur Trennung führte.)

Liebe lässt sich nicht erzwingen

Hier ein klassisches Beispiel: Hanna und Jonas sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Lange lief es gut. Doch dann störte sich Hanna immer mehr an der (vermeintlichen) Unselbständigkeit ihres Partners. Seitdem sie zusammen gezogen sind, ist das noch schlimmer geworden. Sie hat mittlerweile (auch) eine Art Mutterrolle übernommen. Legt seine Socken zusammen. Räumt ihm hinterher. Erinnert ihn daran, welche Termine heute anstehen. Sie ist genervt, weil sie ihm „alles“ sagen, vorschreiben, etc. muss. Er hingegen fühlt sich bevormundet. Und „rächt“ sich, indem er noch nachlässiger ist.

Natürlich ist es auch möglich, dass man keine Liebe mehr für den Anderen empfindet. Dass die Gefühle im Laufe der Zeit einfach weniger geworden sind. Aus welchen Gründen auch immer. Mitunter kann eine dritte Person eine Rolle spielen. In die man sich verliebt hat. Oder der Partner, die Partnerin. In solch einem Fall ist es natürlich schwierig, die Trennung noch zu stoppen. Und die Gefühle des Anderen wieder zu aktivieren. Schließlich lassen sich unsere Emotionen nun mal nicht erzwingen… Dies kommt in 35 % der Fälle vor, wie die Statistik gezeigt hat.

Hier ein klassisches Beispiel: Michael merkt nach drei Jahren Beziehung, dass seine Leidenschaft für Anett, seine Partnerin, nicht mehr da ist. Nicht mehr in dem Maße wie einst. Er weiß gar nicht, warum und wann das passiert ist. Wann seine Gefühle für sie abgenommen haben. Doch sind sie kaum noch vorhanden.

Das lässt sich auch daran erkennen, dass er nicht mehr so viel Lust auf Sex mit ihr hat. Früher stand dieser Bereich des Lebens deutlich mehr im Vordergrund. Doch jetzt gleicht das Ganze oftmals einer Pflichtübung. Für beide.

Michael merkt, dass er immer häufiger anderen Frauen hinterher schaut. Dass er es genießt, ein wenig mit der Kollegin aus dem Büro nebenan zu flirten. Dass er generell Lust auf neue weibliche Bekanntschaften hat. Seine Beziehung mit Anett kommt ihm infolgedessen wie ein Schuh vor, aus dem er heraus gewachsen ist...

Statistik ist sehr aussagekräftig

Vielleicht hat man sich als Paar aber auch auseinander entwickelt. Voneinander entfernt. Das ist mit der häufigste Grund, warum es zu Trennungen kommt! (47 %, sagt die Statistik. Das ist mitunter der normale Gang der Dinge. Schließlich entwickelt sich jeder auf seine Weise. Und es kann passieren, dass man verschiedene Wege einschlägt.

Hier ein klassisches Beispiel: Lena und Tim sind seit fünf Jahren zusammen. Lena wünscht sich ein Kind. Will endlich eine Familie gründen. Und spielt sogar mit dem Gedanken, aufs Land zu ziehen. Ein Haus im Grünen zu haben, vielleicht mit Hund.

Für Tim ist dies jedoch eine fast schon absurde Vorstellung. Er mag sein Leben in der Stadt. Das Angebot, das trubelige Leben im Viertel. Eine Familie zu gründen, sich niederzulassen, das kann er sich absolut nicht vorstellen. Immer häufiger streiten sie darüber. Und merken, wie sehr ihre Vorstellungen und Wünsche von der Zukunft mittlerweile auseinander liegen.

Und dann gibt es da noch die externen Gründe, die zur Trennung führen (laut Statistik sind dies 6 %). Diese Gründe können verschiedener Art sein. Sie haben zunächst nichts mit den Gefühlen für den Anderen zu tun. Doch können sie sich auf lange Sicht entscheidend auf die Beziehung auswirken! Und ebenfalls zur Trennung führen.

Vielleicht sind dies finanzielle Gründe. Oder Herausforderungen in der Arbeit. Die es dem einen unmöglich machen, sich in dem Maße um die Beziehung zu kümmern, die nun erforderlich wäre. Oder das Umfeld ist gegen die Beziehung. Und der Eine lässt sich von diesen Meinungen beeinflussen…

Hier ein klassisches Beispiel: Hannes war eine erfolgreiche Karriere schon immer sehr wichtig. Deshalb möchte er im Job möglichst viel erreichen. Und rasch voran kommen. Deshalb arbeitet er sehr viel. Übernimmt auch mal Extraaufgaben, die kein Anderer machen will. Und die sich zum Teil nur schwer auflösen lassen. Er macht viele Überstunden. Und ist seinem Chef bald unentbehrlich.

Das geht jedoch zulasten der Beziehung. Abends kommt er nach einem langen Tag in der Arbeit geschafft nach Hause. Und hat kaum noch Zeit und Energie, sich um Katharina, seine Freundin, zu kümmern. Sie zu fragen, wie ihr Tag war. Und was gerade bei ihr so los ist. Auch gemeinsame Termine muss er immer wieder kurzfristig absagen, da er in der Arbeit gebraucht wird. Und wann die beiden das letzte Mal zusammen im Urlaub waren, das weiß er schon gar nicht mehr. Bis der Punkt kommt, an dem Katharina einfach nicht mehr kann…

Was lässt sich gegen die Trennung tun?

Man muss GEMEINSAM gegen die Trennung vorgehen! So sollte man nach dem Ex zurück Team von love-repair.de immer erst emotionale Unabhängigkeit und einen starken Eigenfokus angehen (Details dazu in dieser Ex zurück Strategie nachzulesen) Das ist die erste, ganz wichtige Voraussetzung. Schließlich macht es nur dann Sinn, wenn man zusammen an einem Strang zieht. Denn zu einer Beziehung gehören nun mal zwei. Bemüht sich der Eine um den Anderen, reicht das nicht aus. Vor allem dann nicht, wenn der Andere nichts mehr für einen empfindet…

Wenn dem so ist, sollte man dies akzeptieren. Denn, siehe oben: Gefühle lassen sich nun mal nicht erzwingen. Wenn der Eine also jemand Neuen gefunden hat, mit diesem / dieser vielleicht glücklich ist: Man sollte die Sache auf sich beruhen lassen. Das gilt auch für den Fall, dass die Liebe erloschen ist, ohne dass jemand Drittes im Spiel ist. Denn die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich diese Gefühle kaum wiederherstellen lassen.

Was aber ist, wenn es zu den immer wieder gleichen Problemen kommt? Doch Liebe ist noch vorhanden? In solch einem Fall sollten sich beide intensiv zusammen setzen. Immer und immer wieder. Vielleicht hilft auch ein Gang zum Therapeuten, sofern sich dieses Problem nicht alleine lösen lässt. Die Sicht von außen kann sehr viel helfen! Und dazu beitragen, neue Anstöße zu erhalten. Und diese gleich in die Tat umzusetzen.

Und was ist mit den externen Gründen? Auch hier gilt es, GEMEINSAM eine Lösung zu finden. Eine Lösung, die beide akzeptieren und umsetzen können und wollen.

Wie hoch die Erfolgschancen sind, lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Situationen leider nicht sagen. Denn jede Beziehung ist anders! Doch haben die Erfahrungen gezeigt: Es steht 50 zu 50. Daher lohnt es sich, es einmal auszuprobieren. Und um die Beziehung zu kämpfen, wenn die Voraussetzungen entsprechend günstig sind.

Autor:

Silke Schlinger aus Saalfeld

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