Ganz schön tot
Der Krimi zum Thüringentag

„Thüringentod“ ist der fünfte Thüringen-Krimi von Julia Bruns. Sie lebt im Landkreis Sömmerda, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psycholgie. Nach der Promotion war sie als ­Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.
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  • „Thüringentod“ ist der fünfte Thüringen-Krimi von Julia Bruns. Sie lebt im Landkreis Sömmerda, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psycholgie. Nach der Promotion war sie als ­Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.
  • Foto: Emons Verlag
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Ganz schön Sömmerda“ ist der Thüringentag Ende Juni überschrieben, für den die Unstrutstadt dieses Jahr Gastgeber ist. Julia Bruns macht daraus lieber ihr persönliches Motto, das durchaus „Ganz schön tot“ lauten könnte.

Denn Thüringens größtes Fest inspiriert sie zu kriminellem Tun. Auf dem Papier. Mit „Thüringentod“ stellt die im Landkreis Sömmerda lebende Autorin ihren fünften Thüringen-Krimi vor. Der spielt – nach den bisherigen Tat- und Handlungsorten Bad Langensalza, Kindelbrück, Rudolstadt und Weißensee – in Sömmerda und macht den Thüringentag zu einer mörderischen Angelegenheit: Wo eben noch fröhlich gefeiert wurde, taucht am Ufer der Unstrut plötzlich eine Leiche auf. Die Frau war einst Ingenieurin im Büromaschinen­werk und nach 30 Jahren der Abwesenheit zum ersten Mal wieder in der Heimat. ­Welches düstere Geheimnis aus der Vergangenheit krallt seine eiskalten Finger so brutal ins Heute?

„Ich bin nicht brutal, nicht blutig, habe noch niemanden erschossen“, möchte Julia Bruns unbedingt betont wissen und lächelt dabei, nach „ihren“ Mord­methoden befragt. Die haben es trotzdem in sich, sind nichts für Zartbesaitete. „Ja, sie sind ziemlich knifflig“, bestätigt Bruns und wendet durchaus auch einmal Foltermethoden an oder lässt die Apfel­auf­bewahrungsanlage zur ­tödlichen Falle werden.

Vor allem aber liebt es die Autorin, mit ihrem ­immer wiederkehrenden und sich herrlich kabbelnden Ermittler­duo Bernsen und Kohlschuetter die Leser zum Schmunzeln zu bringen, sie mörderisch gut zu unterhalten. An Orten, die man sofort wiedererkennt. „Es ist mir ganz wichtig, ­authentisch zu sein“, erzählt Julia ­Bruns von ihrer aufwendigen Vor-Ort-Recherche vor jedem neuen Buch, baut auch immer mal den einen oder anderen Thüringer als ­Protagonisten ein. Die Fans lieben sie dafür, bewerben sich inzwischen sogar um Rollen in ihrem nächsten Krimi.

Dass sie jetzt ihr geliebtes Sömmerda zum Schauplatz werden lässt, war ihr lange schon eine Herzensangegenheit. „Da gibt es so viele ­Geschichten zu erzählen“, denkt sie an das ­idyllische Städtchen wie auch an seine Geschichte einer einst erfolgreichen und dann nicht mehr gebrauchten Industrie.
Zu erzählen hat sie auch in den kommenden Wochen eine Menge, wenn sie mit ihrem Lieblingsbuchhändler Holk Maisel auf Lesetour ist. Die beiden machen aus jeder Veranstaltung eine ­regelrechte Show. Mit Plauderei, Musik und ganz viel Lachen. Gelesen wird auch. Ein bisschen, nicht zu viel. Es soll ja spannend bleiben.

Infos & Termine:

Das Buch "Thüringentod" ist im Emons-Verlag erschienen.

Die Premierenlesung am 22. März in Bilzingsleben ist ausverkauft.

Weitere Lesungen:

25. April, 19 Uhr, Haus ­Sonnenstrahl, Günstedt, Kirchplatz 3.

17. Mai, 19 Uhr, Stadtbibliothek Bad Salzungen, Kurhausstraße 12.

„Thüringentod“ ist der fünfte Thüringen-Krimi von Julia Bruns. Sie lebt im Landkreis Sömmerda, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psycholgie. Nach der Promotion war sie als ­Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.
Das Buchcover

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