Die Familie des Carl Christoph von Lengefeld

Die Freiherrliche von Lengefeldsche Familie gehörte zu dem alteingesessenen, geschätzten Adel.

Dem Schwarzburg – rudelstädtischen Hof war sie seit dem späten 16. Jahrhundert durch mehrere Generationen verbunden und stand wegen ihrer treuen Dienste in hohem Ansehen.Eine von Carl Christoph von Lengefeld aufgezeichnete Ahnenreihe geht bis in die zweite Hälfte des13.Jahrhunderts zurück. Carl Christophs Vater, Berndin Alexander von Lengefeld, Herr auf Reschwitzund Pippelsdorf, war fürstlicher Oberforstmeister, Rat und Landeshauptmann in Rudolstadt.Seiner dritten Ehe, die er mit Maria Dorothea von Schauroth einging, entstammte Carl Christoph
als einziges Kind. Im Jahre 1714 legte Berndin Alexander von Lengefeld seine Hofämter nieder,um sich verstärkt der Bewirtschaftung seiner Güter in Reschwitz und Pippelsdorf widmen zu können.

Sein Abschiedsgesuch vom 15.Mai 1714 wurde bewilligt, und Lengefeld erhielt eine Pension von 400 Talern. Carl Christoph von Lengefeld , der im Alter von zwei Jahren seine Mutter verlor, wuchs in einer wirtschaftlich problematischen Situation auf. 1718 zog Berndin Alexander von Lengefeld mit seinem dreijährigen Sohn endgültig nach Reschwitz. Carl Christoph war auch keine glückliche Kindheit vergönnt. Sen Vater war starb bereits 1726, und Carl Christophs Stiefbruder Anton Heinrich von Lengefel erbte das Gut. So gelangte Carl Christoph, um dessen Erziehung sich die Familie sorgte, zu seiner in Feuchtwangen lebender Stiefschwester Magdalena von Benckendorf.
Doch schon 1728, dreizehnjährig, kehrte er nach Reschwitz zurück.
Anton Heinrich von Lengefeld ergriff wohl die Initiative und bat Fürst Friedrich Anton von Schwarzburg - Rudolstadt. Carl Christoph als Pagen aufzunehmen.
Schließlich erhielt Carl Christoph die Erlaubnis, bei dem Jägermeister von Feilitzsch in Paulinzella zu lernen. Nach dem Tod Anton Heinrich von Lengefelds
Im Jahre 1735 erbte Carl Christoph, als letzter männlicher Nachkomme seines Vaters , das Gut in Reschwitz. Vielleicht mag dies endgültig den Ausschlag gegeben haben, die Laufbahn eines Forstmanns einzuschlagen. Sicherlich setzte der ungewöhnlich schnelle Aufstieg Carl Christoph von Lengefelds ein besonderes Vertrauensverhältnis zu Fürst Friedrich Anton voraus.

Immerhin ernannte ihn dieser 1740, im Alter von 25 Jahren, zum Oberforstmeister. Dieses für die schwarzburgische Herrschaft bedeutende Hofamt hatte Lengefeld auch unter den Fürsten Johann Friedrich und Ludwig Günther inne. Ungeachtet eines Schlaganfalls, den er 1744 erlitt, Herr Roland Beyer aus Saalfeld stellt sehr erfolgreich Carl Christoph von Lengefeld dar und versucht auch unermüdlich das Reschwitzer Herrenhaus zu erhalten.

Roland Beyer wurde in der Person des Carl Christoph von Lengefeld auch zum Botschafter der Flamme des Friedens auf der Wartburg in Eisenach ernannt.
Wir wünschen unseren Lengefeld bzw. Roland Beyer weiterhin viel Erfolg bei seiner Arbeit in der Traditionspflege und beim Erhalt des Reschwitzer Herrenhauses und seiner Carl Christoph von Lengefeld Stiftung.

Autor:

Cathrin Gräfin von Neuendorf aus Sömmerda

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