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Silvesterschreck für unsere Tiere

Tiermediziner Günter Lohrengel
Tiermediziner Günter Lohrengel
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Tipps gegen die Angst unserer Vierbeiner zur Silvesternacht

KÖLLEDA. Böller und Raketen verursachen Stress bei dem Großteil unserer Vierbeiner. Verantwortungsbewusste Tierhalter sorgen meist vor, schaffen einen dunklen und ruhigen Rückzugspunkt für ihr Tier oder lassen es im besten Falle zum Jahreswechsel gar nicht erst allein. Häufig treten Hautverletzungen - die meist durch Panik entstanden sind, Hörschäden und auch Brandverletzungen auf.

Günter Lohrengel ist seit 1964 Tiermediziner und kann aus Erfahrung sagen, dass es für Tiere - die bei lauten Knallgeräuschen in Panik ausbrechen das Beste ist - sie nicht allein zu lassen. "Wenn man weiß, dass das Tier sich fürchtet, ist es nicht Tierschutzgerecht es sich allein zu überlassen, denn Tiere handeln irrational. Die Schaffung eines ruhigen und abgedunkelten Rückzugspunktes wäre auch anzuraten. Wenn dies sowie die eigene Anwesenheit nicht genügen und das Tier trotz allem sehr panisch reagiert, dann kann man mit einem Beruhigungsmittel oder Wohlgerüchen, die für Entspannung sorgen sollen nach helfen", verrät der Tiermediziner.
Beruhigungsmittel sollten jedoch nur nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden, denn die Wirkung dieses Medikaments - was man nur in zwingenden Fällen anwenden sollte - zeigt sich bei jedem Tier unterschiedlich.
"Da Beruhigungsmittel die Körperinnentemperatur senken können, sollte man seinen Vierbeiner nach einer solchen Verabreichung keinesfalls ins Freie lassen", rät Günter Lohrengel.

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