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Sparkassenstiftung Sömmerda verlieh Bürgerpreis „für mich. für uns. für alle.“ 2017

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Am 1. Dezember 2017 ehrte die Sparkassenstiftung Sömmerda bereits zum vierzehnten Mal das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Feierstunde im Sparkassentreff 1a in Sömmerda. Gesucht wurden Personen, Gruppen, Vereine oder Initiativen, die sich in besonderer Weise im Landkreis Sömmerda bürgerschaftlich engagieren.

Für den Bürgerpreis gingen insgesamt 11 Vorschläge ein, aus denen eine Jury - bestehend aus Bundestags- und Landtagsabgeordneten, regionalen Pressevertretern und Kuratoriumsmitgliedern der Sparkassenstiftung - fünf Preisträger ermittelte, die mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet wurden.

Um die Entwicklung des Ehrenamtes zu fördern und das ehrenamtliche Engagement zu würdigen, vergibt die Sparkassenstiftung seit dem Jahr 2004 den Bürgerpreis „für mich. für uns. für alle.“. Mit den Preisträgern 2017 konnten bislang 76 Einzelpersonen bzw. Gruppen mit Preisgeldern von insgesamt 48.250 € ausgezeichnet werden.

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von Preisträgern des diesjährigen Wettbewerbs „Alles außer Klassik“.

Der Bürgerpreis „für mich. für uns. für alle.“ 2017 wurde in der Kategorie „Alltagshelden“ an folgende engagierte Bürgerinnen und Bürger verliehen.

Einen Bürgerpreis erhielten, Rositha Fundele und Olaf Bartsch, die in Sömmerda aus einer alten Straßenmeisterei eine Galerie ins Leben gerufen haben. Das „Silo“ wurde zum Treffpunkt ausgezeichneter Künstler verschiedener Genre; Kunst und Kultur zum Anfassen - auch durch die Kunstmärkte und Workshops. Einige Veranstaltungen im „Silo“ der vergangenen Jahre waren unter anderem „Kunst keine Provokation (2013/14“, „grünes, grünes Gras“ (2015) und ein französischer Abend (2016). Nicht zu vergessen sind Filmabende, gastronomische Betreuung, Kabarett und vieles mehr.

Ausgezeichnet wurde ebenfalls Horst Goldammer. Der langjährige Vorsitzende des SV Ollendorf 1927 e.V. kümmert sich – neben seinem verantwortungsvollen und zeitaufwendigen Vereinsamt - um sehr viele Dinge und Abläufe des Sportvereins. So ist er Platzwart, übernimmt die Versorgung der Gäste und Besucher zu den Heimspielen im kleinen Verkaufspavillon des Vereins und kümmert sich um die Verwaltung und Organisation des Vereins. Federführend organisierte er auch das diesjährige 90jährige Vereinsjubiläum.

In der Kategorie „U21“ wurde der Sömmerdaer Jonas Pawelski ausgezeichnet. Er ist trotz seiner jungen Jahre ehrenamtlich sehr vielseitig und aktiv engagiert. Sein ehrenamtliches Engagement begann mit zehn Jahren. Er war Schülersprecher an der Regelschule „Johann Gotthilf Salzmann“. Er gehörte der Theatergruppe „Namenlos“, der Arbeitsgemeinschaft „Malen und Zeichnen“ und der Arbeitsgemeinschaft „Plastisches Gestalten mit Ton“ des Schüler-Freitzeit-Zentrums Sömmerda an. Jonas Pawelski war jüngster Preisträger des Thüringer Engagement-Preises 2013 und war Schü-lersprecher sowie Initiator des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Bis 2015 war er Mitglied im Vorstand des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Sömmerda. Seit 2015 ist er Tänzer, Trainer, Betreuer und Pressewart des Tanzsportvereins Sömmerda 1995 e.V. und aktiver Karnevalist und Vorstandmitglied „Nachwuchs“ im Faschingsclub Rot-Weiß Sömmerda e.V. Im Jahr 2016 war er Gründungsmitglied des Vereins „Kultur im Sinn e.V.“ und ist dessen Vorsitzender.

In der Kategorie „Lebenswerk“ wurden in diesem Jahr zwei Preisträger gewürdigt, die sich in herausragender Weise langjährig, stetig und intensiv für das Gemeinwohl engagiert haben.

Ausgezeichnet wurde Karl-Wolfgang Kahlo-Kaminski. Er legte in Sömmerda einen bedeutenden Grundstein, damit Kinder Instrumente neu kennenlernen und gemeinsam musizieren können. Der als musiksüchtig bekannte Lehrer, der mittlerweile in die Rente verabschiedet wurde, war bei allen Gymnasiasten des Albert-Schweitzer-Gymnasiums sehr beliebt. Er spielt unter anderem begeistert in Ensembles wie der Big Band „Big Jambory“, den Turmbläsern sowie in der SÖMMER SWING BIG BAND. Als Lehrer und Mentor inspirierte und motivierte er. Er hat neun Bläserklassen geleitet, organisiert und viele Titel arrangiert. Ab 1976 war er Musiklehrer an der POS Weißensee, wo er bereits Arbeitsgemeinschaften für Saxophon, Gitarre oder auch eine Singegruppe leitete. Bis Anfang der 90er Jahre war er Leiter des Männerchores Günstedt. Auch nach seiner Pensionierung stellt er sich in den „Dienst der Musik“ mit hohen Anforderungen an sich selbst. Er verbindet bzw. verband seine berufliche Tätigkeit als Musikpädagoge auch mit der Musik im Freizeitbereich.

Ein weiterer Preis in der Kategorie „Lebenswerk“ wurde an Manfred Schiller vergeben, der Jahrzehnte unermüdlich für die Kultur seines Heimatortes Schloßvippach tätig war. Er wirkte aktiv im Spielmannszug, im Faschingsverein und auch im Männergesangsverein mit. Auch die „Orgelpfeifer“ schuf er und leitet diesen Verein, der in Funk- und Printmedien schon oft überregionale Beachtung fand. Aktiv ist er ebenfalls bei der Forschung und Ergründung von historischen Ereignissen rund um die Gemeinde. So belebte er z.B. das ortseigene Kulturblatt „Heimatglocken“ wieder, in dem Ereignisse des Gemeindelebens zur Mitteilung kommen. Ende 2016 hat Manfred Schiller nach 26 Jahren und 128 Ausgaben als Ideengeber, Autor, Gestalter und Austräger der Schloßvippacher „Heimatglocke“ diese ehrenamtliche Tätigkeit beendet.

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