Neues vom Patenschaftsprojekt "Amy Carmichel - Hilfe für Kinder in Indien"
Amy-Projekt: Patentreffen, Reisebericht Südindien und wieder Paten gesucht

In der TELC Grundschule in Pandur
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  • In der TELC Grundschule in Pandur
  • Foto: Amy Carmichel - Hilfe für Kinder
  • hochgeladen von Winfried Stelle

Am Samstag, dem 26. Mai wird das Jahrestreffen der Pateneltern des Kinderhilfsprojektes „Amy Carmichel – Hilfe für Kinder in Indien“ im Kloster St. Wigberti in Werningshausen stattfinden. Die Paten werden wie in jedem Jahr, neben dem Einblick in die Arbeit des zurückliegenden Jahres auch wieder die Möglichkeit haben mit ihrem Patenkind über eine Skype-Schaltung direkt in Verbindung zu treten. Und Zeit zum Austausch und zum Gespräch soll es ebenfalls geben.
Am Nachmittag ab 14:00 Uhr wird dann der Reisebericht der Patenreise vom Oktober 2017 ein erstes Mal gezeigt. Hierzu sind alle Interessierten herzlich in den Gemeinderaum im Werningshäuser Pfarrhaus (In der Pfarrgasse 108) eingeladen!

Über das Amy-Projekt werden seit 2004 Mädchen aus armen Familien im ländlichen Süden Indiens unterstützt. Sie erhalten die Chance auf eine abgeschlossene Schulausbildung bis zum Abitur, bis hin zu einer Berufsausbildung oder einem Studium. Ermöglicht wird dies über persönliche Patenschaften.

Aktuell ist im tropischen Süden Indiens die heißeste Jahreszeit – und es sind Sommerferien.
Die Temperaturen liegen meist um die 40 Grad, teilweise können sie bis 47/48°C ansteigen.
Die Schulen werden Anfang Juni wieder öffnen. Ab dann starten auch die meisten Colleges und Universitäten in das nächste Studienjahr.

In den Vorjahren gab es einige schwierige Situationen zu bewältigen: die große Flut im Nordosten Tamil Nadus im Jahr 2015, ein schwerer Zyklon mit vielen Schäden Ende 2016, der Versuch der Regierung das Bargeld abzuschaffen (ebenfalls Ende 2016) – und immer wieder schwer erfüllbare Anordnungen und neue Gesetze durch die indische Regierung.
So müssen unsere Kinder bzw. die Familien seit einigen Jahren eine Geburtsurkunde und Papiere von mehreren staatlichen Stellen vorlegen, damit sie an einer der Schulen und im Internat aufgenommen werden dürfen, seit zwei Jahren sogar ein Sparbuch (von der Familie angelegt). Bis vor etwa 3 Jahren war es ausreichend, dass jemand aus dem Dorf bezeugte, welchen Namen das Kind trägt, wann es geboren wurde und wer die Eltern sind. Das war eine gute Regelung.
Unsere Kinder stammen oft aus sehr schwierigen Familiensituationen. Eine Geburtsurkunde gibt es oft nicht, mit den Gängen zu den Ämtern sind die Familien oft überfordert – und ein Sparbuch eröffnen… - das lassen in vielen Fällen die Banken nicht zu.
In Hinsicht auf das alles verlief das Jahr 2017 geradezu harmonisch. Zwar dauerten die Reparatur- und Aufräumarbeiten nach den Sturmschäden bis in den Herbst 2017 hinein an, und die zusätzlichen Vorschriften wurden auch nicht wieder abgeschafft, aber es gab keine neuen Katastrophen – und mit den Regierungsstellen teilweise sogar wieder ein Miteinander möglich. Im Dezember durften sogar einige Mädchen (auf Anfrage der Schulbehörde) ins Internat aufgenommen werden, die nicht alle Papiere vorhalten konnten. Das war in den beiden Jahren zuvor undenkbar.

Wir werden 2018 wieder 13 neue Schülerinnen in unser Internat in Pandur aufnehmen können.
Für sie suchen wir ab sofort Pateneltern – und auch für einige neue Studentinnen werden in diesem Jahr mit Sicherheit wieder Co-Paten gesucht werden (für wie viele entscheidet sich bis Ende August).

Interessenten an einer Patenschaft können sich jederzeit bei mir melden (Tel.: 036374-21258 oder Email: amy.carmichel@web.de).

Mehr Information im Internet: www.amycarmichel.bplaced.net

Winfried Stelle (ehrenamtlicher Amy Projekt-Koordinator)

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