Thüringens Schatzkiste
Thüringer Becken soll bekannter werden

Sie ziehen für den "Tourismusverband Thüringer Becken e.V." an einem Strang: Der Sömmerdaer Bürgermeister Ralf Hauboldt (2.v.r.)., Marie Berbig (im Landratsamt Sömmerda für den Tourismus zuständig), Stefan Schmidt, verantwortlich für Kultur, Jugendarbeit und Tourismus der Stadt Sömmerda und Marcus Bals (r.), der das Amt für Öffentlichkeitsarbeit im Landratsamt Sömmerda leitet.
  • Sie ziehen für den "Tourismusverband Thüringer Becken e.V." an einem Strang: Der Sömmerdaer Bürgermeister Ralf Hauboldt (2.v.r.)., Marie Berbig (im Landratsamt Sömmerda für den Tourismus zuständig), Stefan Schmidt, verantwortlich für Kultur, Jugendarbeit und Tourismus der Stadt Sömmerda und Marcus Bals (r.), der das Amt für Öffentlichkeitsarbeit im Landratsamt Sömmerda leitet.
  • Foto: Helke Floeckner
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Der sehr rührige, in Sömmerda ansässige, Tourismusverband "Thüringer Becken" e.V. möchte diesen Landstrich bei Touristen wie Einheimischen bekannter machen. 

Weite Auen schmiegen sich mit ihren Obstgärten und anderen fruchtbaren Äckern an sanft ansteigende Erhebungen. Dazwischen schmucke Dörfer und malerische Kleinstädte. Mittendrin wahre Schätze, von Natur und Menschenhand gemacht: Die sich hindurch schlängelnde Unstrut mit den einladenden Wegen, die kleine Schwester der Wartburg oder Thüringens ältestes Rathaus, Grün, soweit das Auge reicht, angenehme flache Radwege, dazu Beweise für 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte. "Wir können weltweit als einzige eine so lange durchgehende Besiedlung nachweisen", greift Marcus Bals das Argument auf und schwärmt vom Thüringer Becken.

Auch sonst ist das Thüringer Becken - die 2700 Quadratkilometer große Landschaft im zentralen und nördlichen Teil Thüringens, die ein Sechstel des Bundeslandes einnimmt - eine Kiste voller Schätze. Die man durchaus über Thüringens Grenzen hinaus kennt, vor allem wegen der fruchtbaren Landschaft. "Die Erfahrung haben wir auf der Grünen Woche gemacht", so Marcus Bals, der das Amt für Öffentlichkeitsarbeit im Landratsamt Sömmerda leitet. Vor allem deshalb wurde aus dem einstigen Regionalen Tourismusverbund Sömmerda e.V. ein Verein mit schlagkräftigerem Namen: Der "Tourismusverband Thüringer Becken e.V.", der die Region mehr ins Bewusstsein rücken soll. "Tourismus endet bei uns nicht an politischen Grenzen", erklärt Marie Berbig, die Tourismusverantwortliche aus dem Sömmerdaer Landratsamt, dass sich der Verein weit geöffnet hat und mit Partnern kooperiert, die mit dem Thüringer Becken verbunden sind. 48 Mitglieder hat der Verein, dazu gehören touristische Leistungsträger wie auch Privatpersonen, drei Städte und eine Gemeinde. In diesen Tagen laufen Gespräche mit Verantwortlichen aus der Fahner Höhe, etliche andere Kooperationen wie zum Beispiel zur Regionalen Aktionsgruppe oder anderen Radwanderwegen, zur Hohen Schrecke, zur Stadt Erfurt, zum Ilmkreis, zum Gothaer und Weimarer Land, funktionieren wunderbar.

Der Verein hat wie die Gäste von außerhalb auch die Thüringer selbst im Blick. "Sie sollen sehen, was in der Heimat schön ist, sie als Naherholungsgebiet nutzen, sich mit der Region identifizieren", spricht Marcus Bals über eines der Vereinsanliegen. "Natürlich werden wir nie dem Thüringer Wald den Rang ablaufen können", weiß er. Doch als kleine Schatzkiste könnte sich das Thüringer Becken durchaus einen Namen machen.

Termin:

Der Tourismusverband präsentiert sich bei der "Reisen & Caravan" vom 1. bis 4. November in der Messe Erfurt.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen