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Mein Glück im Alltag: Lebensretter mit Pipette

Der namenlose Papagei fühlt sich sichtlich wohl bei Albrecht Steinmetz. Einen Namen erhält er von seinen künftigen Besitzern.
Der namenlose Papagei fühlt sich sichtlich wohl bei Albrecht Steinmetz. Einen Namen erhält er von seinen künftigen Besitzern.
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Heute: Albrecht Steinmetz (71) aus Sondershausen-Jecha.
"Seit über 40 Jahren habe ich mich der Exotenzucht verschrieben. Ihr gilt neben meiner Frau Ruth, den zwei Söhnen und fünf Enkeln meine ganze Liebe. Seit acht Wochen ziehe ich einen Grünen Kongo-Papagei mit der Hand auf. Noch vor dem Schlüpfen musste ich die Eier in die Brutmaschine geben, weil die Eltern den Jungvögeln sonst die Füßchen abgefressen hätten. Das würde für die Tiere unweigerlich den Tod bedeuten. Aus einem Ei schlüpfte dieser putzige Geselle. Er wog 8 Gramm und bekam eine Woche lang alle 2 Stunden, danach alle vier bis fünf Stunden Futterbrei aus der Pipette. Seit fünf Wochen nimmt er das Futter von einem Löffel. Inzwischen wiegt er schon 252 Gramm. Seit 1996 züchte ich diese Papageien. Acht Jungtiere habe ich per Hand aufgezogen, um ihnen eine Lebenschance zu geben. Und wenn wir verreisen, muss die Vogelkiste mit!"

Der namenlose Papagei fühlt sich sichtlich wohl bei Albrecht Steinmetz. Einen Namen erhält er von seinen künftigen Besitzern.
Zuerst drei Wochen lang mit der Pipette, nun mit dem Löffel erhält der Grüne Kongo-Papagei seinen Futterbrei - fünfmal am Tag, rund um die Uhr.
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