Serie: Thüringen zu Fuß - W wie Weg
Enzian-Wiesenweg

Ein typischer Anblick im Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke: Mit Ziegen und Schafen werden Streuobstwiesen in althergebrachter Weise beweidet.
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  • Ein typischer Anblick im Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke: Mit Ziegen und Schafen werden Streuobstwiesen in althergebrachter Weise beweidet.
  • hochgeladen von Sibylle Klepzig

Der naturnahe Pfad führt durch artenreiche Lebensräume der Hohen Schrecke. Ein Tipp von Karin Jordanland:

WEG-Einstimmung: Ein Fransenenzian aus Holz heißt den Wanderer am Startpunkt willkommen. Gute Chancen, die seltene blaue Pflanze in natura zu entdecken, bieten sich in der Blütezeit von August bis November. Doch auch sonst ist der Ausflug in die Hohe Schrecke ein Naturerlebnis.

WEG-Länge:
Der leicht zu bewältigende Rundkurs misst gut sechs Kilometer.

WEG-Start: Am ausgeschilderten Wanderparkplatz in Braunsroda (ein Ortsteil der Stadt Heldrungen im Kyffhäuserkreis) veranschaulicht eine Infotafel das Wegenetz. Es empfiehlt sich, die Strecke im Uhrzeigersinn zu gehen.

WEG-Symbol: Der Hohe-Schrecke-Baum markiert verschiedene Wege – immer in anderer Farbe. Hier ist er himmelblau.

WEG-Verlauf: Anfangs geht es ein Stück bergauf Richtung Wald, dann an der Waldkante entlang, vorbei an Feldern und artenreichen Trockenwiesen. Man spaziert durchs Lange Tal, vorbei an alten Streuobstwiesen, die von Schaf- und Ziegenherden beweidet werden. So bleiben die wertvollen Magerrasen erhalten. Zugleich dienen die alten Obstbäume mit ihren Baumhöhlen als Lebens- und Brutraum für gefährdete Vogel- und Fledermausarten. Am überdachten Rastplatz biegt der Weg dann nach rechts ab und eine kurze asphaltierte Straße führt zum Parkplatz zurück.

WEG-Aussichten: Bevor man in den Wald eintaucht, öffnet sich der Blick weit ins Tal. An einer Birkengruppe steht eine Bank bereit, um innezuhalten und die Aussicht zu genießen.

WEG-Rast: Bitte Proviant in den Rucksack packen, denn unterwegs warten schöne Rastplätze. Wie wär‘s nach der Wanderung mit einer Stärkung im Mühleneiscafe in Heldrungen oder in der Goethe-Chocolaterie in Oldisleben? Beides ist nur wenige Autominuten entfernt.

WEG-Tipp: Jeden ersten Samstag im Monat bieten in Braunsroda Selbsterzeuger aus der Region auf dem Gutshof von Bismarck ihre Produkte
an. Zum Bauernmarkt startet dann jeweils um 10.30 Uhr eine geführte Wanderung in die Hohe Schrecke.

WEG im Internet:www.outdooractive.com

Alle Wanderwege der Serie finden Sie hier.

Buch I und II zur Serie im handlichen Taschenformat gibt es hier im AA-Lesershop.

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