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Millionen vom Bund für Städtebau in Nordthüringen

Wo: Cruciskirche, Crucisstraße 8, 99706 Sondershausen auf Karte anzeigen
In Bad Frankenhausen kann am Samstag ab 15 Uhr mehr über den schiefen Turm erfahren werden
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An diesem Wochenende feiern die Kommunen den Tag der Städtebauförderung. Der Bund hat nach Angaben des Abgeordneten Manfred Grund auch in Nordthüringen Millionen investiert. Am Freitag wird der Abgeordnete am Programm in Sondershausen teilnehmen.

Um 10 Uhr besucht Manfred Grund in der Cruciskirche Sondershausen die Eröffnungsveranstaltung. Nach der Eröffnung bilanziert Stadtsanierungsbeauftragter Christoph Hanske in einem Vortrag über „26 Jahre Stadtsanierung Sondershausen“. Weiter wird das aktuelle Sanierungsvorhaben vorgestellt.

Die Städtebauförderung des Bundes umfasst die Wohnumfeldgestaltung, lebendige Innenstädte, öffentliche Freiräume und Orte der Begegnung zu gestalten. Verbessert werden die Lebenschancen der Einwohner und deren aktives Mittun, betont Abgeordneter Grund. Denn die Städtebauförderung setzt auf Beteiligung von Bürgern, Vereinen und der lokalen Wirtschaft.

Der Bund hat in den letzten vier Jahren die Summe für die Städtebauförderung stetig erhöht, zuletzt auf 790 Millionen Euro. Zusammen mit den Programmen „Soziale Integration im Quartier“ stehen insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung, doppelt so viel wie 2013. Damit konnten rund eintausend neue Vorhaben gefördert werden – nicht nur in Städten, betont Manfred Grund.

Andere Kommunen machen am 13. Juni 2017 am Tag der Städtebauförderung mit. Angemeldet haben Heilbad Heiligenstadt, Kelbra oder Bad Frankenhausen Informationstage für die Einwohner. Näheres unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de.

Landkreis Sondershausen:

Artern konnte insgesamt drei Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhalten. Bad Frankenhausen erhielt für den Erhalt historischer Substanz bis 2016 in mehreren Stufen 1,35 Mio. Euro Zuschuss. Für Greußen gab der Bund ebenfalls fast drei Millionen Euro, 2016 waren noch 51.600 Euro eingeplant. In Roßleben beteiligte sich der Bund mit fast einer Millionen Euro bis 2015 am Dichterviertel sowie dem erweiterten Ortskern. Sonderhausen profitierte mit mehr als sieben Millionen Euro von der gesamten Städtebauförderung, 2016 konnten noch 41.000 Euro in das Hasenholz-Östertal einfließen.

Landkreis Nordhausen:

Bleicherode hat bis 2016 für den Stadtumbau im Altstadtgebiet 247.000 Euro Bundesförderung erhalten, zusätzlich 313.000 Euro für aktive Ortsteilzentren. Für die nördliche Altstadt gab es bis 2016 zusammen 148.000 Euro vom Bund. Nordhausen bekam aus der Städtebauförderung seit 1991 mehr als fünfzehn Millionen und bis 2015 nochmals knapp 100.000 Euro. Ellrich konnte 21.000 Euro aus insgesamt mehr als dreieinhalb Millionen Euro im Jahr 2016 abrufen. Heringen standen letztes Jahr 18.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Landkreis Eichsfeld:

Dingelstädt profitierte von mehr als sechs Millionen Euro, 2016 waren es knapp 1,8 Millionen für die Altstadt. Nach Heilbad Heiligenstadt flossen bis 2015 mehrere Millionen Bundesmittel in die Sanierung der Innenstadt. Für die Wohnumfeldgestaltung des Liethen gab es 2015 genau 579.900 Euro. Für die Altstadt von Worbis standen bis 2016 1,8 Millionen Euro bereit, für die Altstadt von Leinefelde 498.000 Euro. Die Südstadt konnte 2016 mit 236.00 Euro (von insgesamt 4,4 Millionen Euro) unterstützt werden.

Hinzu kommen jeweils Eigenmittel und Zuwendungen des Freistaates Thüringen, ergänzt Abgeordneter Manfred Grund.

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