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Zweimal Crash, Flebben weg!

Wo: Possenallee, Possenallee, 99706 Sondershausen auf Karte anzeigen
Selbst das Polizeifahrzeug hatte es erwischt.
Selbst das Polizeifahrzeug hatte es erwischt. (Foto: Pixelio/Bachert)
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In Sondershausen wurde einem 89-Jährigen am 9. Juli nach zwei Unfällen der Führerschein abgenommen. Dabei stellt sich einmal mehr die Frage, ob Kraftfahrer ab einem gewissen Alter nicht per Gesetz zur regelmäßigen Untersuchung ihrer Fahrtüchtigkeit verpflichtet werden sollten?

Das meldete die Polizei: "... Der Mann war in der Possenallee mit seinem Auto in Richtung Alexander-Puschkin-Promenade unterwegs. Dabei hatte er wohl die rote Ampel übersehen und war auf einen wartenden PKW aufgefahren. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.

Als die Unfallstelle beräumt werden sollte, setzte sich der Rentner in sein Auto, legte den Rückwärtsgang ein und raste mit Vollgas in einem großen Bogen über den Fußweg. Ein Polizeibeamter konnte sich nur durch einen beherzten Sprung in Sicherheit bringen. Das Auto rammte einen Gartenzaun und prallte dann auf den Funkstreifenwagen der Polizei. Der Schaden beträgt etwa 17.000 Euro. Der Mann verletzte sich beim Aufprall und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Da der Verdacht besteht, dass der Rentner gesundheitlich und körperlich nicht mehr in der Lage ist ein Kraftfahrzeug sicher zu führen, wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet und der Führerschein sichergestellt."

Was meinen Sie? Sollte man Senioren nicht regelmäßig zur Untersuchung verpflichten? Wo hört Vernunft auf, wo beginnt der Egoismus? Diskutieren Sie mit! - Wir veröffentlichen Ihre Meinungen auch in der Zeitung, um zum Nachdenken anzuregen und viele Leser zu erreichen.

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