Alles zum Thema Bestattung

Beiträge zum Thema Bestattung

Ratgeber
Friedhöfe sind Orte der Ruhe, an denen Besucher – auch wenn sie nicht trauern – Kraft schöpfen können. Immer mehr Hinterbliebene suchen aber nach Alternativen zu herkömmlichen Grabstätten. Und viele Friedhöfe in Thüringen bieten ebendiese auch an.

Friedhöfe begegnen den modernen Herausforderungen mit immer mehr Flexibilität
Es gibt sinnvolle Alternativen

Wir sprachen mit Rosmarie Zeitz, der Vorsitzenden der Regionalgruppe Thüringen des Verbandes der Friedhofsverwalter Deutschlands e.V., über generationenübergreifende Pflichten, Gärtnermangel, neue Wege auf Thüringer Friedhöfen und wie die Thüringer zunehmend am liebsten bestattet werden. Wie viele Friedhöfe gibt es derzeit in Thüringen? Dazu gibt es leider keine Statistik. Wir wissen aber aus unserer täglichen Arbeit, dass jeder kleine Ort so lange als irgendmöglich versucht, den...

  • 23.11.18
  • 1× gelesen
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Diamant aus Asche ist ein Symbol der Ewigkeit

Ein Diamant aus Asche:
Ein Diamant aus Asche: Eine moderne Lösung für die Versäumnisse in der deutschen Bestattungsbranche

Die Deutschen gelten als äußerst „bürokratische Zeitgenossen“: Kaum ein Land kann sich einer solchen Vielfalt an Verordnungen rühmen. Dieses Bild wird in der Regel auf Sachverhalte des allgemeinen Lebens bezogen – doch selbst für den „letzten Schritt“ im Leben eines Menschen, die Bestattung, gelten zahlreiche Sachzwänge. Nicht nur, dass die Bestattung nur durch eingetragene Bestattungsunternehmen durchgeführt werden – vielmehr herrscht auch ein sogenannter „Friedhofszwang vor“, eine...

  • Erfurt
  • 05.10.18
  • 33× gelesen
Ratgeber
Eine vorbereitete Grabstelle im Friedwald in Bad Berka. Die Urne ist kompostierbar.
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Auf dem Adelsberg in Bad Berka befindet sich Thüringens erster Friedwald
Zur letzten Ruhe in den Wald

An zwei Orten in Thüringen ist es nun möglich, sich in der freien Natur bestatten zu lassen. Nachdem eine Gemeinde im Südthüringischen einen Bestattungswald betreibt, wurde jetzt in Bad Berka Thüringens erster Friedwald eröffnet. Konkurrenzkampf um das schönste Blumenarrangement oder den größten Grabstein: Das wird es auf dem Adelsberg in Bad Berka nicht geben. Hier finden Menschen unter alten Bäumen ihre letzte Ruhe. Schmuck stört da nur. Schließlich soll der  Wald seine ursprüngliche Form...

  • Weimar
  • 26.04.18
  • 169× gelesen
Leute
Baumpflanzung bei der Eröffnung: Dr. Volker Schaedel, Dr. Hans-Adam von Schultzendorff, Jan Klüßendorf (Forstamtsleiter Bad Berka), Jörn Heinrich Ripken und Birgit Keller - presseportal.de

Bestattung
Der erste FriedWald Thüringens eröffnet in Bad Berka

Ab sofort sind naturnahe Bestattungen an den Wurzeln von Bäumen in der Mitte Thüringens nahe Weimar, Jena und Erfurt möglich. Am 6. April 2018 wird im Staatswald auf dem Adelsberg in der Nähe des Paulinenturms der erste FriedWald Thüringens mit geladenen Gästen feierlich eröffnet. Bad Berkas Bürgermeister Dr. Volker Schaedel, der Vorstand von ThüringenForst Jörn Heinrich Ripken und Dr. Hans-Adam von Schultzendorff, Repräsentant der FriedWald GmbH, freuen sich gemeinsam, dass der...

  • Gotha
  • 10.04.18
  • 291× gelesen
Ratgeber
Viele Menschen bestreiten heute ihre halbes Leben online. Nach ihrem Tod müssen Accounts aufgespürt und Konten gelöscht werden.
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Die ewige Online-Ruhe - Damit das digitale Leben nach dem realen Tod nicht weiterläuft

Nach dem Tod geht für viele das Online-Leben weiter. Denn kaum einer kümmert sich um den digitalen Nachlass. Bis jetzt. Ein Thüringer Unternehmen, Pacem Digital aus Vollersroda, hat die Nische entdeckt und rennt mit seinem Angebot offene Türen der Bestatter ein. „Wir hinterlassen fast überall unsere digitalen Spuren“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Marko Kunig: in Datenbanken von Unternehmen, in Social-Media-Profilen oder bei digitalen Verträgen. Und diese Spuren verwischen nicht...

  • Weimar
  • 01.02.16
  • 336× gelesen
Ratgeber
Poetisch - aber auch erlaubt? Das richtet sich nach der jeweiligen Friedhofssatzung.

Nur eine Frage: Darf auf meinem Grabstein stehen, was ich möchte?

Die Antwort kommt von Sebastian Müller, dem Pressesprecher von Bestattungen.de, ein Vergleichsportal von Bestattungsdienstleistungen in Deutschland. Dem Wunsch eines Verstorbenen oder Angehörigen nach einer individuellen und gegebenenfalls ungewöhnlichen Inschrift auf einem Grabstein steht in der Regel nichts im Wege. Was erlaubt ist und was nicht, wird durch die Friedhofsatzung der Stadt geregelt. In Erfurt zum Beispiel behält sich die Friedhofsverwaltung das Recht vor, Grabsteine und...

  • Erfurt
  • 23.04.15
  • 731× gelesen
  •  2
Leute
„Ich arbeite nicht im Beruf des Bestatters – ich lebe diesen Beruf“, so Ronny Häberer über sich selbst.

Jobprofil: Wie ist das Leben als Bestatter, Herr Häberer?

Der Tod und damit verbunden die Bestattung ist für die meisten Menschen ein schwieriges Thema. Bestatter Ronny Häberer spricht von Berührungsängsten: „Kaum einer möchte sich zu Lebzeiten mit diesem Thema auseinander setzen“, so Bestatter Ronny Häberer. Dabei weiß er aus Erfahrung, dass Diejenigen, die diesem Thema offen gegenüber stehen, vielleicht auch mal mit einem Bestatter gesprochen haben, den letzten Weg einer geliebten Person beruhigter angehen können. Umso mehr freut es ihn, dass Kinder...

  • Gera
  • 29.06.14
  • 919× gelesen
  •  4
Politik
Bestatter Ronny Häberer (rechts) im Gespräch mit Michael Bretschneider, dem Betriebsleiter der Feuerbestattungen Ronneburg. Bretschneider hat aufgrund der Sachlage beim aktuellen Fall des Verstorben Herr P. und weiterer sieben ähnlicher Fälle anwaltlichen Rat eingeholt, ob es sich hierbei um Behördenwillkür der Stadt Gera handelt. Das wurde ihm vom Anwalt bestätigt. Bei Weiterführung der Repressalien durch die Stadt Gera behält sich Bretschneider rechtliche Schritte vor.
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Kein würdevoller Abschied. Wie sich die Stadt Gera mit Willkür gegen die freie Marktwirtschaft wehrt

Herr P. stirbt am 12. Dezember 2013 in einem Geraer Pflegeheim. Die Rettungsleitstelle Gera beauftragt um 13.30 Uhr den Bestatter Ronny Häberer mit der Überführung des Verstorbenen. Noch vor Ort erfährt Häberer vom Pflegepersonal, dass Herr P. zwar eine Ehefrau hat, die allerdings keinen Kontakt mehr zu ihrem Mann pflegte. Hinterbliebene entscheiden, wo und wie der Verstorbene bestattet werden soll. Liegen keine Wünsche der Angehörigen vor, dann überführt der Bestatter mit Firmensitz in...

  • Gera
  • 15.01.14
  • 1.869× gelesen
  •  8
Kultur
Winzig sind die "Schmetterlingskinder", die hier bestattet sind. Doch die Liebe der Eltern macht keinen Unterschied – auch nicht die Trauer. Mit dem Grab haben sie einen Ort, der nur ihnen und ihrem ungeborenen Kind "gehört". Hier sind sie eins in ihren Gedanken und in ihrer Trauer.
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Leb wohl, kleiner Schmetterling

Stadt, Landkreis, Südharz-Krankenhaus und Verein "TrauerWelten" schufen gemeinsam einen Ort der Trauer Wann zählt ein menschliches Leben als Leben? Ab wann darf man es beisetzen und betrauern? Das Gesetz steht für Bürokratie, doch das Herz ist voller Gefühle – auch für die kleinen Wesen, die noch keine 500 Gramm wogen, bevor sie starben. Fehlgeburten schmerzen in jeder Phase, auch wenn das Menschlein noch so winzig ist. In dem Moment, wenn die zukünftigen Eltern von dem neuen Leben...

  • Nordhausen
  • 01.11.11
  • 475× gelesen
Leute
Kein Friedwald in Sicht!

Armutszeugnis für Thüringen in Sachen Waldbestattungen

Einen traurigen Spitzenplatz unter den Bundesländern nehmen Sachsen und Thüringen bei der Möglichkeit einer Waldbestattung ein. Bis jetzt existiert nicht ein einziger derartiger Waldruheplatz in diesen beiden Bundesländern, während es in anderen schon längst eine gängige Bestattungsform ist. Nicht jeder möchte sich nach dem Ende seiner Erdentage auf einem der klassischen Friedhöfe begraben wissen. Naturbestattungen haben steigende Tendenz. Insbesondere Ruhestätten an den Wurzeln von Bäumen,...

  • Gotha
  • 04.05.11
  • 2.392× gelesen
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