Alles zum Thema egmond-prill

Beiträge zum Thema egmond-prill

Ratgeber
DAS IST MEINE MISSION

Die Idee kommt schnell. ­Egmond Prill zeichnet blitz­artig und spricht sogar dabei. „Ich möchte helfen, dass andere Orientierung im Wirrwarr des Lebens finden. Das ist mein Anspruch.“ Diese Mission verfolgt er als Theologe, aber auch als Journalist. „Ich kann nicht alle Antworten geben, aber helfen“, sagt Prill und malt ans Ende des Labyrinths einen dicken Pfeil. Er drückt auf und muss die Serviette halten. Dieser Ausgang ist ihm wichtig.
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Malen für die Mission: Egmond Prill zeichnet Antworten auf Glaubensfragen

Da sitzt er nun. An seinem Schreibtisch, den er selbst entworfen hat. Blickt auf den kleinen, gepflegten Garten, der kräftige Farben durch das Panoramafenster wirft. ­Dahinter mäandert der feine Regenschleier durchs ­idyllische Fuldatal. „In guten romantischen Zeiten“, sagt Egmond Prill als wolle er die Szene beschreiben, „da male ich auch. Natur, Blumen, Bäume.“ Das ist gut. Schließlich soll er heute zeichnen. Prill, der eigentlich Theologe, Journalist und Autor ist, hat sofort zugesagt....

  • Gotha
  • 05.09.14
  • 662× gelesen
Leute

Worte zum Sonntag: Am Anfang war das „Mahlzeit!“

Wir kennen das: In der Kantine oder im Gasthaus kommt jemand vorbei, blickt auf unseren Tisch und grüßt freundlich: "Mahlzeit!" Ein Zeichen ausgesuchter Höflichkeit, denn oft ist nichts zu hören. Wir begegnen einander achtlos und grußlos. "Mahlzeit!" Am Anfang stand wohl ein Gebet mit der Bitte: "Gott, segne uns die Mahlzeit!" Es waren die Gedanken an den Geber und die Erfahrungen häufigen Mangels. Selten war es selbstverständlich, dass die Teller randvoll waren. Schlechte Ernten, Katastrophen...

  • Erfurt
  • 04.10.13
  • 231× gelesen
Leute

Worte zum Sonntag: Zuversicht

Die Tage und Wochen, die vor uns liegen, sind Zeiten wie im Nebel. Was wird morgen und übermorgen geschehen? Manchmal ahnen wir, was kommt. Aber wir wissen es nicht genau. Keiner ist vor Überraschungen sicher. "Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt", erklärt der Volksmund. Die Zukunft ist uns verborgen. Was wirklich auf uns zukommt, bleibt geheim, bis es da ist. Erst dann wird klar: Packen wir’s oder packt es uns? Mancher fragt: Hilfe, wer hilft mir? "Meine Hilfe kommt vom Herrn,...

  • Erfurt
  • 27.09.13
  • 7.988× gelesen
Ratgeber

Hochzeitstag

Mein Hochzeitstag stand im Kalender – am Freitag. Er wurde gefeiert. Für viele Leute ist die Ehe nicht mehr aktuell. Andere finden: Heiraten ist modern. Da ist von trauter Zweisamkeit und lebenslanger Treue die Rede. Gerade junge Menschen halten die Verwirklichung dieser Träume für möglich. Die Ehe ist ein hilfreicher Weg für Frau und Mann. Mit dem öffentlichen Versprechen dauerhafter Liebe und Treue geht es gemeinsam in die Spur. Viele Paare legen Wert auf das Ja-Wort unter dem Segen...

  • Erfurt
  • 05.07.13
  • 214× gelesen
  •  3
Ratgeber
Schöner Brauch: das Osterlachen. Der Tod wird verlacht.

Die Geschichte ist der Hammer: Was ist Ostern?

Ein neuer Morgen dämmert. In Jerusalem geht die Sonne auf. Zwei Frauen sind unterwegs. Sie laufen zum Friedhof. Bald stehen sie vor einem Grab ohne Leiche. Wo Tage zuvor der Tote in die Felsnische gelegt wurde, finden sie nur noch einige Tücher. Beide sind schockiert. Als jemand hinter ihnen steht, vermuten sie den Gärtner. Eine der Frauen fragt: „Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast. Dann will ich ihn holen.“ Doch der spricht zu ihr: „Maria!“. Sie dreht sich um...

  • Erfurt
  • 06.04.12
  • 4.318× gelesen
  •  10
Leute

Worte zum Sonntag - 29. Januar: „Entschuldigen Sie bitte“

Kinder tun es, Journalisten tun es, Politiker tun es: Sie entschuldigen sich. Keiner kommt ohne Fehler durchs Leben. Mitunter verbissen kommt es über die Lippen: "Ich entschuldige mich." Aber genau dort ist der Haken. Wie kann ich mich denn selbst entschuldigen? Lügen-Baron Münchhausen konnte sich mit eigener Kraft am eigenen Schopf samt Pferd aus dem Sumpfe ziehen. Eine schöne Geschichte, aber eben auch eine dicke Lüge. Niemand zieht sich selbst aus dem Sumpf. Keiner kann sich selbst...

  • Erfurt
  • 02.02.12
  • 429× gelesen
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Leute

Worte zum Sonntag - 22. Januar: Wir brauchen Licht von oben

Die Silvesterraketen sind längst verglüht. Der Jahreswechsel ist fast vergessen, die guten Vorsätze sind es meist auch. Aus den Festtagen wurde schnell wieder Alltag. Das Leben geht seinen Gang in einem nicht mehr ganz neuen Jahr. Das Feuerwerk der Neujahrsnacht verblasst in der Erinnerung, heute leuchtet es nicht mehr. Dabei sind wir auf Licht angewiesen, gerade in der dunklen Jahreszeit. Wir Menschen leben vom Licht, lieben besonders das stille Leuchten von Wachskerzen und Öllämpchen. Ein...

  • Erfurt
  • 02.02.12
  • 343× gelesen
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Leute

Worte zum Sonntag - 15. Januar: Ein gutes Wort zur rechten Zeit

Hat er alles gesagt? Oder hat er mehr verschleiert als offen gelegt, der Bundespräsident? Ein neues Wort "wulffen" macht die Runde. Demnach bedeutet das Wort, dass man nicht direkt die Wahrheit sagt, aber auch nicht als Lügner dastehen will. Und was haben die Medienmacher alles gesagt, erklärt und geschrieben? Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit? Worte können viel bewirken. Der Volksmund gibt einen praktischen Tipp: "Schalte den Kopf ein, bevor du den Mund aufmachst!" Das ist kurz,...

  • Erfurt
  • 02.02.12
  • 433× gelesen
  •  1
Ratgeber

Eine Chance zum Neustart

Der Reformationstag am 31. Oktober ist ein Feiertag evangelischer Christen. Er erinnert an die Geschichte des jungen Martin Luther und seiner Thesen, die er im Jahr 1517 an die Schlosskirche in Wittenberg heftete. Neben vielen richtigen Thesen zur Kirche gibt es einige wichtige Sätze zum Leben. Nicht Knete für die Kirche, nicht Gaben für Gott, sondern Beichte und Buße werden empfohlen. Das heißt täglich neu ein Blick in den Rückspiegel gelebten Lebens. Selbstbesinnung und Selbstheilung sind...

  • Erfurt
  • 28.10.11
  • 427× gelesen
Kultur

Wort zum Sonntag - 14. August: "Es wird Friede sein"

Das ist eine unglaubliche Nachricht: Gott wird die Völker heilen. Dann wird eine Zeit anbrechen, die es in der Völkergeschichte noch nie gab: Es wird Friede sein. Zu der Zeit werden die Menschen Schwerter zu Pflugscharen schmieden, einer wird den anderen freundlich einladen, um gemeinsam die Früchte der Arbeit zu genießen. "Gott wird unter großen Völkern richten und viele Heiden zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es...

  • Erfurt
  • 12.08.11
  • 286× gelesen
  •  2
Kultur

Ein Leben im Eilzug-Tempo

Die Geraden macht er mit zweihundertsechzig. Ich sitze im ICE, dem InterCityExpress der Bahn. Der Zug fliegt an Dörfern und Wiesen vorbei. Er durchschneidet Städte und Wälder. Einige Fahrgäste genießen sichtbar die Reise. Ein älteres Ehepaar sitzt beim Frühstück. Sie hat Brote ausgepackt, er schneidet Äpfel. Das erinnert an die gute alte Zeit der Dampfeisenbahn. Personenzüge ruckelten verhalten durch das Land. Heute sind die Feuerrösser nur noch bei Traditions­fahrten auf den Schienen. Die...

  • Erfurt
  • 18.07.11
  • 426× gelesen
  •  3
Kultur

Gleichung mit Unbekannten

Fast alles in meinem Leben kann ich mit der Brieftasche erledigen. Geld ist eine großartige Erfindung. Ich brauche einfach nur Geld, weil es für Geld alles gibt, wirklich alles. Und weil das so hilfreich und bequem ist, haben wir alle Sehnsucht nach einem dicken Konto - ich auch. Es lebt sich leichter mit einem fetten Guthaben. So dachte auch ein Mensch, dessen Feld gut getragen hatte. Jesus erzählt, wie dieser Mann größere Scheunen baut, um die Ernte für sich zu sammeln: "Liebe Seele, du...

  • Erfurt
  • 12.07.11
  • 325× gelesen
Leute

Groß und weich muss es sein

Schlafen Sie mit oder ohne? Mit einem Kopfkissen oder ohne? Das richtige Bettgestell und die passende Matratze mit abgestimmtem Härtegrad sorgen für gute Nachtruhe. Ich schlafe gern mit einem großen und weichen Kopfkissen. Ich mag weder Nackenrollen noch Luftkissen. Die prallen Halbkissen mancher Hotels rauben mir den Schlaf, duftende Kräuterkissen benebeln mir die Sinne. So frage ich oft bei der Zimmer-Bestellung, welches Kissen mich erwartet. Gelegentlich nehme ich mein Reise-Kopfkissen...

  • Erfurt
  • 06.07.11
  • 424× gelesen
Kultur

Unter den Teppich kehren

Das ehrt weder Hausfrau noch Hausmann, wenn "Dinge unter den Teppich gekehrt werden". Denn Dreck gehört auf die Schaufel und in den Müll, aber nicht unter teure Textilbeläge. Die zum Sprichwort gewordene Wendung will auch nicht nur unseren Umgang mit Staub beschreiben. Werden die Dinge unter den Teppich gekehrt, sind sie vor anderen versteckt. Wir leben in einer Zeit, in der es wichtig ist, dass der Schein stimmt. Die Fassade muss glänzen. Die Oberfläche soll leuchten. Darum kommt alles, was...

  • Erfurt
  • 27.06.11
  • 822× gelesen
  •  1
Kultur

Geistreich - Frohe Pfingsten!

Wer von allen guten Geistern verlassen ist, hat es schwer. Irgendwie will die Arbeit, will das Leben nicht so recht gelingen. Andere schütteln den Kopf und wenden sich ab: "Der hat sie nicht mehr alle!" Wer die guten Geister nicht mehr hat, ist arm dran. Doch Gott schenkt uns Menschen seinen Geist. Jesus hatte das im Gespräch mit seinen Freunden angekündigt: "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden;...

  • Erfurt
  • 14.06.11
  • 397× gelesen
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Vereine
Uwe Steinbrück (rechts) hatte mich als Gastredner zum "Gebet für Erfurt" eingeladen.

Augenzeuge sein: Christliche Themen auf meinAnzeiger.de

Viel Lob für den Allgemeinen Anzeiger und seine christlichen Themen gab es am Samstag im Christus-Zentrum Erfurt. Zum „Gebet für Erfurt“ hatte mich der PR-Verantwortliche Uwe Steinbrück als Gastredner eingeladen. Die Vorstellung unseres neues Mitmachportals meinAnzeiger.de passte wunderbar zum Thema der Veranstaltung: "Augenzeuge sein". Denn: Augenzeugenberichte und Überlieferungen spielen nicht nur in der Bibel eine große Rolle. Sie sind auch heute wichtig für die Weitergabe der...

  • Erfurt
  • 30.05.11
  • 770× gelesen
  •  3
Kultur
Selbst dort, wo es unmöglich scheint, gewinnt das Leben. Ostern ist das Fest der Auferstehung.
3 Bilder

Neues beginnt

Osterlicht. Osterfeuer. Osterlachen. Osterlamm. Auf vielen Speisekarten steht in der Osterzeit Lammkeule ganz oben. Auch Hausfrauen und Hobbyköche probieren sich aus: Lammschulter mit Kümmel, Lammbraten mit Rosmarin. Tatsache ist: Ein Tier muss sterben, damit wir essen können. Für manche ist der Gedanke an den Tod eines unschuldigen Lebens so schrecklich, dass kein Fleisch auf den Tisch kommt. Zu biblischen Zeiten wurden Tiere geopfert, um die Schuld der Menschen zu sühnen. Das Lamm trug...

  • Erfurt
  • 26.04.11
  • 354× gelesen
  •  1