Gedicht

Beiträge zum Thema Gedicht

Kultur

Gedicht zu Klimawandel und Umwelt
Hitze und Dürresommer 2018/19 nur ein Vorbote?

Schon wieder viel zu warm, Pollen und Staub fliegen nicht gerade arm. Unerträgliche Hitze mehrere Monate im Jahr, die Natur reißt leider keine Witze, und Regen macht sich rar. Menschen werden krank, Pflanzen, nur noch rank, keine Blätter mehr, und dursten sehr. Tiere, sie alle leiden, auf vertrockneten Weiden. Was soll das werden? Liegt hier alles in Klimascherben, auf uns’rer guten alten Erden? Aber Industrie und Politik werben für neue Handys und...

  • Saalfeld
  • 31.08.19
  • 87× gelesen
  •  1
Kultur
Ja, man müsste...

Ein Gedicht, das (leider) auf einer wahren Begebenheit beruht
Man müsste…

In einem Einkaufszentrum sitz‘ ich, tief versonnen beim Kaffee. Ganz unerwartet, plötzlich dieses Taschentuch ich seh‘. Es liegt auf großen Marmorsteinen, weht hin und her und ruht auch still. Ich seh‘ es zwischen Menschenbeinen Und frage mich, was es wohl will. Man müsste…, denke ich. Man sollte… das Papiertuch jetzt mal wegtun. Also, wenn ich täte, wie ich wollte, im Papierkorb würd‘ es ruh‘n. Doch es liegt noch immer dort. Viele Menschen kommen, gehen, tragen ihre Waren...

  • 04.07.19
  • 41× gelesen
Kultur

Lyrik | Wahnsinn
Kein Kommentar

KEIN KOMMENTAR Wir, die wir sind, in Anbetracht des individualistischen Gesamtkonzepts, dessen ungeachtet, wie wir sind; im Schein dessen zu Sein - Tendenz zum Wahnsinn. Wir, die wir zu sein scheinen, in Anbetracht dessen; was nicht ist. Im Gesamtkonzept geachtet und doch versucht, nicht zu sein, was wir sind. Sein – oder nicht Sein, welch‘ lächerliche Frage, angesichts dessen, dass wir das Wahrnehmen des individualistischen Realitätsbedürfnisses aus dem Auge verloren...

  • Gotha
  • 17.10.18
  • 20× gelesen
Kultur

Liebe | Lyrik
Du

Begehren aus der Ferne. Meine Gedanken verworren, aufgewühlt. Der Hauch frischen Blutes in der Nase. Beute? Muss greifen, fassen ... Und dann? Oh süße Phantasie. Welch‘ warmer Schoß ... Keine Schmetterlingsschwärme, keine Flugzeuge im Bauch ... Viel mehr! Ein gigantischer Stern am Ende des sonst düsteren, nicht enden wollenden Tunnels. Welch‘ gewaltiges Feuer ... Unmöglich zu löschen! In die tosenden Fluten des Flammenmeeres stürzend, auf das Ende der bitteren...

  • Gotha
  • 16.10.18
  • 17× gelesen
Kultur

Lyrik | Social Media
Like mich, Du …

Unser einer überlegt, wo bekomme ich die Kohle her, ich brauch mehr, mehr, mehr. Instagram, Facebook, YouTube und Co., damit verbringe ich mein Leben, Bro. Ich sammle immer mehr Likes, laufe hinterher den vielen Hypes. Like mich doch bitte sehr, ohne Views macht‘s keinen Sinn mehr. Like mich bis zum Tod oder wenigstens bis zum Abendbrot. Und die Moral von der G‘schicht? Die poste ich Dir ins Gesicht! Tobias Schindegger – 07.10.2018 Twistesee

  • Gotha
  • 16.10.18
  • 24× gelesen
Kultur
7 Bilder

Die Prosastunde
Der Weg

Der Weg: geradeaus, kurvig, gekrümmt, sandig, steinig, weich wie Moos, steil, flach, bergig, abschüssig, aufsteigend, überbrückt, verlassen¬, markiert, vernarbt - wie das Leben. Der Weg: bergab, bergauf, glatt, holprig, wurzeldurchzogen, begradig, nass, kalt, warm, begrünt, lehmig, gemulcht, ausgefahren, glitschig, rutschfest, gewalzt, versperrt - wie das Leben. Der Weg: einsam, still, begradigt, irreführend, eng, weit, begrenzt, ausufernd, weitläufig, schmal, ausgeschildert, , trocken,...

  • Erfurt
  • 03.08.18
  • 56× gelesen
Kultur
„Ich bin der Herzog“, ruft Henning Hacke seinen Gästen entgegen – doch nicht von blauen Blut. Der Weimarer lädt als Goethes letzter Gärtner Ferdinand Herzog zum Osterspaziergang durch den Park an der Ilm.
4 Bilder

Henning Hacke lädt zu einer Tour durch den Weimarer Ilmpark ein
Ein Osterspaziergang mit Goethes Gärtner

Ein Spaziergang gehört zum Osterfest genau wie der Hase, der bunte Eier versteckt. Mit welcher Freude Menschen dabei die sich regende Natur erleben, hat Goethe eindrücklich im Osterspaziergang beschrieben. Ob er dabei an seine Wahlheimat Weimar und den Park an der Ilm gedacht hat? Puppenspieler Henning Hacke aus der Klassikerstadt ist sich da sehr sicher. Goethe wird in diesem Jahr recht behalten. „Doch an Blumen fehlt’s im Revier“, bedauert er in seinem Osterspaziergang. Der späte Winter...

  • Weimar
  • 26.03.18
  • 452× gelesen
Kultur

Die Geister unserer Stadt

Es wird Abend und Nebel zieht heran, ich lauf zum Auto und mach den Motor an. Spärlich ist nun schon das Licht, trotzdem muss ich jetzt zur Schicht. Ich fahre los, tu dies ganz bedacht, denn es kommt ja gleich die Nacht. Seit Jahren nehme ich diese Strecke, entlang am Park mit der hohen Hecke. Hier gibt es Geister, denk ich für mich, da kommt auch schon eins aus dem Gebüsch. Es schwebt als graue Gestalt und ganz geschwind nach vorn und nach hinten wie der Wind. Nun kommt...

  • Gotha
  • 12.08.17
  • 115× gelesen
Kultur

Manchmal

Manchmal sehe ich dich in den Wolken. Manchmal sehe ich dich in einem fremden Land. Manchmal fühle ich dich hinter mir. Manchmal hältst du mir die Hand. Manchmal lasse ich deine Songs erklingen. Manchmal feiere ich dich und blicke tief ins Glas. Ich vermisse dich nie manchmal, du bist immer da.

  • Jena
  • 21.06.17
  • 21× gelesen
  •  1
Kultur

"Meine Wege" Gedichtband von Xenia Hügel

Die Steine auf unserem Lebensweg... Was gilt ist aufzustehen, diese aus dem Weg zu räumen, sich nicht von dem eigenen Glück, von dem persönlichen Lebensweg abbringen zu lassen. Das Übergeordnete Thema des Lyrikband„Meine Wege“drängt auf den Glauben an sich selbst, die Hauptrolle im eigenen Leben zu spielen. Diese Lyrikwerk möchte Mut machen. Aber fangen wir von Vorne an. Auf Seite eins endeckt man die der Kräftigung der Seele. Gewissermaßen sind viele der Gedichte philosophisch...

  • Jena
  • 27.02.17
  • 30× gelesen
  •  1
Kultur

Das Muster

Ob klein kariert oder längst gestreift, immer muss es ein Muster sein! Ich liebe es rund, weil rund, ist immer gesund. Wie siehst du deine Welt? Ich, so wie sie mir gefällt. Wer kann, der kann mir folgen, dann fallt bitte nicht aus allen Wolken. Lieber rund und gesund, als kariert und borniert!

  • Erfurt
  • 12.02.17
  • 95× gelesen
  •  5
Natur

Herbstgedicht

Die Apfeltrauben am Baum halten den Sommer im Zaum verwegen greift der Wind nach Äpfeln und Blättern wo sie vorm Herbst schon sind Sonne noch nicht ganz flach über'n Wald und über'n Dach junge Hähne üben krähen spüren kalte Winde

  • Saalfeld
  • 13.11.16
  • 40× gelesen
  •  1
Kultur

Trügerisch

Manchmal trägt Hoffnung eine Maske und verteilt Narrenkappen Sie ist Meisterin im Verwandeln und wir sind fasziniert wenn sie sich mit dem Licht der Sonne umhüllt gleich einem Trugbild lockend umschmeichelnd verführend wir sind ihr verfallen und sie blickt auf uns herab und lässt uns leben oder sterben Silke Dokter

  • Erfurt
  • 12.11.16
  • 67× gelesen
  •  3
Kultur

Bist du es, Goldener Herbst?

Fühl mich doch noch so jung und frisch, nein, mich trifft das Altern sicher noch nicht! Doch wenn ich in den Spiegel schau, sehe ich die Falten ganz genau. Früher war ich jung und knackig, und an der Ostsee auch mal nackig. Sport war meine Leidenschaft, weil der ja viele Kräfte schafft. Keine Party ließ ich damals aus, ob mit Kollegen oder mit Familie zu Haus. Ängste oder Sorgen kannte ich nicht, sah am Horizont immer nur das Licht. Doch heute ist es da hinten Nacht, kein...

  • Gotha
  • 29.08.16
  • 71× gelesen
Politik
Foto: Britta Abicht
2 Bilder

Niemand braucht TTIP (Transatlantisches Freihandelsabkommen)

Was macht der Mensch an Genen rum? Genfood ¹ macht den Menschen dumm! Das Verändern von den Genen woll’n wir heute hier erwähnen. Seht euch diesen King Kong an, seht, was Genfood alles kann! Der Mensch mit Witz und Heiterkeit sagt: „Leut‘ bei uns ist‘s bald soweit.“ Wir werden breiter, dicker, größer und auch das Hirn wird krank, nicht nur die Nerven liegen blank. Wir machen, was im Drehbuch steht, kein Mensch mehr von alleine geht. Was macht der Mensch an Genen...

  • Arnstadt
  • 20.05.16
  • 230× gelesen
Kultur

nach Martin Niemöller

Als sie die Juden abholten schwieg ich. Ich war kein Jude. Als sie die Asylbewerberunterkünfte anzündeten, sah ich weg. Ich bin kein Asylbewerber. Als die Kommunisten verhaftet wurden, schwieg ich. Ich war kein Kommunist. Als sie die Punks zusammenschlugen, hielt ich mich raus. Ich bin kein Punk. Als sie die Sozialdemokraten ins KZ brachten, schwieg ich. Ich war kein...

  • Gera
  • 18.10.15
  • 199× gelesen
Leute
Unverständnis

Wünsche

Die Deutschen lassen sich regieren von fremder Hand. Es ist schade um unser Land. Der, der es aufgebaut, in die Zeitung sieht und wie der Ochse vor’m Scheun’tor steht, bricht sich die Zunge, wenn er ‚livestream‘ und ‚newsletter‘ entziffert. Es ist eine traurige Szene, über die man hier meckert. Wie erkläre ich es dem alten Mann, der mit den undeutschen Worten nichts anfangen kann? Er wollte nicht wandern, über das Meer, nach Amerika. Gott sei es gedankt, Opa ist hier für mich da. Er...

  • Arnstadt
  • 08.10.15
  • 115× gelesen
Kultur

Thüringen

Thüringen Mein Land Meine Heimat Mein Thüringen Ein Land im Werden Ein Tal der Ruhe Der Stille Der...

  • Gotha
  • 25.05.15
  • 79× gelesen
Leute

Gedicht

Liebes Christkind, sei so lieb, bring uns keine Gaben, die es auch im Kaufhaus gibt, weil wir die schon haben. Bring uns mehr Verbundenheit, schenk uns Ruhe, Einkehr, Rast, nur ein kleines bisschen Zeit statt der Eile und der Hast. Bring uns keine Pfefferkuchen, die bei uns verderben, während andre Nahrung suchen, Hunger leiden und dran sterben. Schenk uns eine harte Nuss, die wir knacken müssen. Weich macht uns der Überfluss, wenn wir nichts vermissen. Bring uns Mut und...

  • Erfurt
  • 24.12.13
  • 455× gelesen
  •  6
Politik

NUMMER IM SYSTEM

Zieh eine Nummer – mehr bist du nicht Im System des „Deutschen Staates“ Zu wenig Geld für Dich – zu wenig Geld für Licht Und während Du drauf wartest – auf Dein Kreuzverhör, denn du bist arbeitslos und kein Ingenieur, sieht in aller Ruh`, auch der Obama zu. Die NSA, der NSU und das FBI, Verfassungsschutz und CIA, sie sind alle mit dabei. Sie wissen, was Du schreibst im Netz; Sie wissen, dass Deine Party fetzt; Kurzer Anruf an nen Kumpel: „Alter, Bombenstimmung hier“ Schon nehmen...

  • Mühlhausen
  • 17.07.13
  • 85× gelesen
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