HOHE KUNST

Beim Blick nach oben in Thüringer Bauwerken haben die Redakteure des Allgemeinen Anzeigers wunderschöne Decken entdeckt.

Alles zum Thema Hohe Kunst

Beiträge zum Thema Hohe Kunst

Kultur
Die Decke im Schloss Molsdorf
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Serie "Hohe Kunst"
Anlass für Spekulationen - Decke im Schloss Molsdorf

Für diese wunderschönen Decken legen wir gern unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Im Schloss Molsdorf schaut heute Prof. Dr. Kai-Uwe Schierz, der Direktor der Erfurter Kunstmuseen, hinauf: “Das Deckengemälde im Bankettsaal gab immer schon Anlass für Spekulationen. So wird noch heute erzählt, dass man einst das Bild von der Decke herabgelassen und als Tisch für ausschweifende Festmahle verwendet hat. Der zum Grafen aufgestiegene Diplomat Adolph von Gotter (1692 -...

  • Erfurt
  • 25.07.18
  • 187× gelesen
Kultur
Das Deckengemälde im Angermuseum
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Serie: Hohe Kunst
Ankunft bei den Göttern im Erfurter Angermuseum

Für diese wunderschönen Decken legen wir gern unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf an die Decke im 2. Obergeschoss des Erfurter Angermuseums schaut Thomas von Taschitzki, Kurator der dortigen Gemälde- und Skulpturensammlung: Es ist ein Glücksfall, dass es dieses wertvolle Deckengemälde mit der „Apotheose des Herkules“ noch gibt. Einst zierte es die Decke eines Saals von Schloss Stedten in Bischleben bei Erfurt, das 1948/49 auf sowjetischen Befehl dem...

  • Erfurt
  • 19.07.18
  • 233× gelesen
Kultur
Über den zehnmal zehn Meter großen Saal mit seinem sechs runden Fenstern und vier Türen wölbt sich eine in Stuck und Farben gehüllte Decke. In ihrer Mitte das Gemälde, aus dem Göttin Fortuna mit ihrer Fackel dem Betrachter entgegen lächelt.
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Serie: Hohe Kunst
Im „Wunder von Wechmar“ verschenkt Göttin Fortuna ihr schönstes Lächeln

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf zur Decke des Rokokosaals im Wechmarer Landhaus Studnitz schaut Knut Kreuch, Vorsitzender des Wechmarer Heimatvereins. Hinein gequetscht in einen langen Straßenzug, wo dicht an dicht die Häuser stehen und höher gelegen als die Wechmarer Sankt-Viti-Kirche, liegt mitten in der Hohenkirchenstraße ein unscheinbares Haus. Kaum einer der vielen Besucher vermutet von außen, was für ein...

  • Gotha
  • 10.07.18
  • 141× gelesen
Kultur
Auf die von dem Putto gehaltene Fürstenkrone treffen die Strahlen des Göttlichen Lichts.
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Serie: Hohe Kunst
Allegorische Darstellung des Gottesgnadentums des Greizer Fürstenhauses

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Rainer Koch, Leiter der Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz, schaut im Unteren Schloss hinauf zur Decke des Blauen Salons: "Im Blauen Salon ist seit dessen Restaurierung die Gestaltungsauffassung des ausgehenden 19. Jahrhunderts wieder erlebbar. Das Deckengemälde im Mittelfeld zeigt eine allegorische Darstellung des Gottesgnadentums des Fürstenhauses: Auf die von einem Putto...

  • Zeulenroda-Triebes
  • 29.05.18
  • 63× gelesen
Kultur
Der Künstler des Deckengemäldes im Festsaal der Thüringer Staatskanzlei ist unbekannt.
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Serie: Hohe Kunst
In der Thüringer Staatskanzlei sitzt die Wahrheit auf dem Thron

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf an die Decke des Festsaals in der Thüringer Staatskanzlei schaut Petra Bischoff, Vorsitzende des Vereins Erfurter Gästeführer. Der ­quadratische Festsaal der ­Thüringer Staatskanzlei misst rund 200 Quadratmeter. Die Decke ist fast zehn Meter hoch. Die Stuckarbeiten, die das ganze Bild umgeben, hat der Italiener Johann Peter Castelli vorbereitet. Umgesetzt hat sie von 1718 bis...

  • Erfurt
  • 22.05.18
  • 122× gelesen
Kultur
Das Deckengemälde zeigt mit insgesamt fünf Szenen den Kreuzweg von Jesus.
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Serie Hohe Kunst
Barock trifft in Wölfis auf moderne Kunst

Sandra Reinhardt, Pfarrerin, schaut in der St.-Crucius-KircheWölfis nach oben: "Das Deckengemälde in der St.-Crucius-Kirche in Wölfis ist moderne Kunst. Die Kirche dagegen ist im Stil des Barock 1736 erbaut worden. Ganze 270 Jahre hat es gedauert, bis ein Maler sich der nackten Decke annahm. Im Zuge von Restaurierungsarbeiten und einer neuen farblichen Gestaltung des Kircheninnenraumes entstand 2007 die Idee, gleichzeitig die Decke mit Bildern zu schmücken. Die eingearbeiteten Kassetten an...

  • Gotha
  • 17.05.18
  • 132× gelesen
Kultur
Farbenfroh bemalt sind die ­Bohlendecken im sogenannten Hohen Haus des Schlosses Beichlingen. In den ­Malereien aus dem 16. Jahrhundert wiederholen sich drei figürliche Motive.
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Serie: Hohe Kunst
Bilder der Renaissance im Schloss Beichlingen

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Pia Bauer, Vorstandsmitglied im Förderverein Schloss Beichlingen, schaut hinauf zur Bohlendecke im Schloss Beichlingen: "Unsere farbenfrohe Bohlendecke im ­Renaissancezimmer überrascht so manchen Besucher. Ja, das sind die originalen Farben. Die ­Decken- und Wandmalereien im sogenannten Hohen Haus des Schlosses Beichlingen entstanden im 16. Jahrhundert. Pastelltöne waren damals nicht...

  • Sömmerda
  • 15.05.18
  • 107× gelesen
Ratgeber
Sie weiß zu überraschen: Diese Decke in der Thüringer Tourist-Information der digitalen 360-Grad-Erlebniswelt.
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Serie: Hohe Kunst
Zweifach überrascht in der 360-Grad-Erlebniswelt

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf an die Decke der Erlebniswelt „360 Grad Thüringen Digital Entdecken“ schaut Dr. Nancy Richter, Projektleiterin bei der Thüringer Tourismus GmbH. Wer den Raum „Die Lichtung“ in der Erlebniswelt „360 Grad Thüringen Digital Entdecken“ gegenüber vom Erfurter Hauptbahnhof betritt, wird gleich zweimal überrascht: Durch seine unerwartete Höhe von 8,60 Meter wirkt der Raum...

  • Erfurt
  • 27.03.18
  • 113× gelesen
Kultur
Neptun reicht Venus eine Perlenkette: „Triumph der Venus“ heißt das Deckengemälde im Achteckhaus Sondershausen.
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Serie: Hohe Kunst
Deckengemälde im Achteckhaus Sondershausen: Triumph der Venus

Manuel Mucha,  Schlossverwalter in Sondershausen, schaut hinauf zum Deckengemälde im Achteckhaus: "Mit kräftigem Flügelschlag ziehen zwei Tauben den Wagen der ­Venus. Die Göttin der ­Liebe und Schönheit fährt vom ­Himmel herab. Neptun erhebt sich aus den Meeres­wogen, reicht der ­Holden eine Muschel empor, aus der sie eine Perlenkette zieht. Es ist ein „Triumph der Venus“, den das Decken­gemälde im Sondershäuser ­Achteckhaus zeigt. Wer genau hinsieht, entdeckt in der Darstellung von Meer,...

  • Sondershausen
  • 07.03.18
  • 155× gelesen
Kultur
Die Decke im 238 Quadratmeter großen Festsaal des Rathauses zeigt das Erfurter Stadtwappen, ein sechsspeichiges Rad.
3 Bilder

Serie: Hohe Kunst
Die Wilden und das Wappen im Erfurter Rathaus

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf an die Decke des Festsaals im Erfurter ­Rathaus blickt Dr. Antje Bauer, Direktorin des Erfurter Stadtarchivs. Der Erfurter Rathausneubau wurde im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet. Damals war es schick, die Rathäuser mit großen, stadthistorischen Monumentalgemälden auszumalen. In Erfurt sind es beispielsweise Sagen des Faust, Tannhäuser oder Grafen von Gleichen oder...

  • Erfurt
  • 07.02.18
  • 376× gelesen
Kultur
180 einzelne Lampen sorgen für eine unterschiedliche Lichtstimmung, weil sie in verschiedenen Varianten geschaltet werden können.
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Serie Hohe Kunst
Die Decke der Brüderkirche in Altenburg

Filigran wie ein Mandala erscheint „der Himmel“ in der Altenburger Brüderkirche. Dabei ist das Aussehen der Decke sogar veränderbar. 188 einzelne Birnen sind in verschiedenen Kombinationen so schaltbar, dass sich die Helligkeit und Lichtstimmung verändern.Der Blick an die Decke dieser von 1902 bis 1905 erbauten evangelischen Kirche lohnt sich: In der Mitte des mächtigen neugotischen Deckengewölbes, dem Elemente des Jugendstils beigemischt sind, findet der Betrachter ein großes Lichtkreuz mit...

  • Erfurt
  • 01.02.18
  • 66× gelesen
Kultur
Die Decke im alten Erfurter Heizwerk – rot angestrahlt zu einer Veranstaltung – wirkt mit seinen Kohleschütten wie ein Eierkarton.
3 Bilder

Serie: Hohe Kunst
Stahlharte Waben im alten Erfurter Heizwerk

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf an die Decke des alten Erfurter Heizwerkes schaut Alexander Bischler von der Landes­entwicklungs­gesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen). Wie ein Eierbecher ­erscheint die Decke im ­alten Heizwerk im ­Erfurter Brühl. In dieser 750 Quadrat­meter großen Kesselhalle wurde der Strom produziert, der die Industriebetriebe im Stadtteil ab 1915 mit Strom versorgte. An den Stützen...

  • Erfurt
  • 25.01.18
  • 257× gelesen
Kultur
Im Spiegelkabinett des Schlossmuseums der Heidecksburg Rudolstadt ist dieses prächtige Deckengemälde zu bewundern.
3 Bilder

Serie Hohe Kunst
Ornamentales Kunstwerk im Spiegelkabinett der Heidecksburg

In der Rudolstädter Heidecksburg befindet sich ein vom Fußboden bis zur Decke prächtig ausgestattetes Spiegelkabinett aus der Zeit des Spätbarock. Dieses ließ Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1670  - 1728) etwa um 1720 errichten. Dieser Raum diente zur Präsentation ihrer wertvollen Schätze, vornehmlich der Porzellane und Gläser. Die Ausstattung des Raumes ist noch original erhalten, heute natürlich restauriert. Die Decke beeindruckt mit einer prachtvollen Gestaltung und ist mit...

  • Saalfeld
  • 09.01.18
  • 87× gelesen
Kultur
Die Himmelswiese an der Gewölbedecke der Saalfelder Johanneskirche wurde erst 1982 bei umfassenden Restaurierungsarbeiten wieder neu entdeckt. Sie ist ein einmaliges Kunstwerk, das Pflanzen und Heilkräuter zeigt.
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Serie: Hohe Kunst
Eine Apotheke an der Kirchendecke?

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf schaut Christian Sparsbrod,  Pfarrer der Johanneskirche Saalfeld. "Wer auf einer Wiese steht, hat normalerweise festen Boden unter den Füßen. In der Saalfelder Johanneskirche – der größten gotischen Hallenkirche in Thüringen – zeigt sich, dass es auch anders geht. In der Zeit der Spätgotik haben unbekannte Künstler eine Wiese an der Decke im Chorgewölbe der Kirche gestaltet,...

  • Saalfeld
  • 07.12.17
  • 109× gelesen
Kultur
Die reich verzierte Stuckdecke schmückt das Treppenhaus des einstigen Jesuitenkollegs in ­Heiligenstadt. Über imposante Holztreppen kommt man ihr Stufe für Stufe näher. Heute ­beherbergt der Barockbau das Eichsfelder Heimatmuseum.
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Serie: Hohe Kunst
Deckengemälde im Jesuitenkolleg Heiligenstadt

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben: Hier stellen wir in unserer Serie das Deckengemälde des ehemaligen Jesuitenkollegs in Heiligenstadt (heute Eichsfelder Heimatmuseum) vor. Es schaut hinauf: Dr. Torsten W. Müller, Leiter des Eichsfelder Heimatmuseums in Heiligenstadt "Wer das Treppenhaus im Jesuiten­kolleg betritt, hält unwillkürlich inne. Zuerst bleibt der Blick an schweren Holztreppen haften, an Wangen und...

  • Heiligenstadt
  • 15.11.17
  • 80× gelesen
Leute
Blick in die Kirche von Hauteroda.
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AA-Serie: Hohe Kunst - dafür legen wir den Kopf gern in den Nacken
Die "Zirkuskirche" von Hauteroda

Gundula Beutler, Küsterin in der evangelischen Kirche "Sankt Martini" in Hauteroda bei Heldrungen, gibt Auskunft über den ungewöhnlichen Sternenhimmel. "Siehst du, wie viel Sternlein stehen…? - Diese Liedzeile fällt Betrachtern unserer Kirchendecke wohl als erstes ein. Die Sterne am tonnengewölbten Himmel unserer Kirche in Hauteroda zu zählen, würde wahrscheinlich Stunden dauern und einen verspannten Nacken bescheren. Mit ihren akkuraten Quadraten gleicht die Decke einem Rechenheft, wobei in...

  • Artern
  • 13.11.17
  • 44× gelesen
Kultur
So betrachtete schon im Jahr 1750 der Besucher die Decke in der Kirche St. Leonhardi in Frankenhain.
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Serie: Hohe Kunst
Besonderheit in Frankenhain - Deckengemälde mit goldenem Rahmen

"Die Deckengemälde in unserer Kirche St. Leonhardi in Frankenhain sind etwas Besonderes. Sie sind nicht auf die Decke gemalt, sondern auf Leinwand, welche dann in Rahmen gespannt wurden. Sie stammen aus dem Jahr 1750 und sind nach italienischem und flämischen Vorbild gemalt.  Der Name des Malers war lange unbekannt und ­wurde erst im Jahr 1989 bei der ­Restauration entdeckt. Der Hofmaler Johann Heinrich Ritter vom Herzogtum Gotha hat die Gemälde einst geschaffen.  Heute erstrahlen sie,...

  • Arnstadt
  • 02.11.17
  • 56× gelesen
Kultur
Dass Pfingsten über der Kanzel liegt, hat seinen Grund. Die Taube mit dem Lichtstrahl symbolisiert den Heiligen Geist, der quasi über dem Kopf des Pfarrers in seiner Predigt wirken soll. Pfingsten über der Kanzel sagt uns auch: In der Predigt begegnet uns das geistvolle Wort.
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Serie: Hohe Kunst
Die Feste im Kirchenjahr in der Dreifaltigkeitskirche Finsterbergen

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. In der Dreifaltigkeitskirche Finsterbergen schauen Pfarrer Dr. Gregor Heidbrink und die ­Gemeindemitglieder Werner Hartwich, Hans Rehwald und Peter Ellenberger nach oben. Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten: Das ­Deckengemälde der Dreifaltig­keitskirche in Finsterbergen zeigt die ­wichtigsten­ Feste im Kirchenjahr. Gemalt hat diese vier Bilder der Gothaer Hofmaler Conrad...

  • Gotha
  • 02.11.17
  • 150× gelesen
Kultur
Dieses fast 300 Jahre alte Deckengemälde im Rittersaal von Schloss Tenneberg hat einen erstaunlichen 3-D-Effekt.
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Serie: Hohe Kunst
Göttlicher Himmel im Rittersaal von Schloss Tenneberg

Für diese wunderschönen Decken legen wir gerne ­unseren Kopf in den Nacken und werfen den Blick nach oben. Hinauf schaut für uns Mike H. Raimann, „Burgvogt“ und Leiter von Schloss Tenneberg. Der Rittersaal von Schloss Tenneberg in Waltershausen hat nichts mit Rittern zu tun. Er verdankt seinen Namen dem Deckengemälde von Johann Heinrich Ritter. Ich finde es faszinierend, wie der Künstler mit unserer Wahrnehmung spielt. Im Wagen in der Bildmitte sitzt Herzog Friedrich II. – dargestellt als...

  • Gotha
  • 24.10.17
  • 191× gelesen